Beate Uhse strebt schwarze Null an

Beate Uhse strebt schwarze Null an

Beate Uhse krempelt sein Konzept um - und das dauert. Nach schweren Verlusten im Vorjahr will der kriselnde Erotik-Händler in diesem Jahr gleichwohl wieder ein ausgeglichenes Ergebnis schaffen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Beate Uhse besitzt immer noch eine sehr hohe Markenbekanntheit, doch die Geschäfte laufen seit Jahren nicht gut. Wesentliche Bereiche der Vergangenheit wie das DVD-Geschäft sind durch das Internet weitgehend weggefallen. Beate Uhse hat zuletzt den Firmensitz von Flensburg nach Hamburg verlegt und mehr als 150 Arbeitsplätze gestrichen, um Kosten zu sparen.

Im vergangenen Jahr fiel auch deswegen ein Verlust von 18,4 Millionen Euro an; die Eigenkapitalquote im Konzern reduzierte sich von 28,2 auf 11,4 Prozent. "In einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld ist Erfolg kein Selbstläufer", sagte Vorstandschef Kees Vlasblom. Der Vorstand werde die Strategie noch konsequenter an den Kundenbedürfnissen ausrichten. Beate Uhse wolle mittelfristig das führende Unternehmen für erotischen Lifestyle und Sexual Wellbeing in Europa werden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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