Bei Amazon brodelt es weiter

Bei Amazon brodelt es weiter

Amazon im Clinch mit Verdi: Am größten deutschen Standort des Onlinehändlers haben Beschäftigte für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld demonstriert.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Gewerkschaft will für die mehr als 3.200 Beschäftigten erreichen, dass sich Amazon an den Tarifvertrag des Versand- und Einzelhandels bindet. Das Versandunternehmen lehnt dies jedoch ab und sah nach Gesprächen mit Verdi am Montag in Fulda "wenige Gemeinsamkeiten".

Amazon orientiert sich an der Bezahlung der Logistikbranche. Verdi informierte seine Mitglieder am Dienstag über die Haltung des Unternehmens.

Urabstimmung im April?

Verdi rechnet damit, im April die Mitglieder zu einer Urabstimmung zu bitten. Dann drohen dem größten deutschen Standort womöglich Streiks - wie aktuell am Standort Leipzig.

Zuletzt beherrschte Amazon die Negativ-Schlagzeilen, weil bekannt wurde, zu welchen Bedingungen Leiharbeiter bei dem Onlinehändler beschäftigt sind.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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