
Belohnen statt Bestrafen
Händler mit Onlineshops im Modesektor kämpfen oft mit einer hohen Retourenquote. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie diese reduziert werden kann.
Thomas RehmRedakteurNegativer Anreiz Rückporto gut überlegt einsetzen
Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gaben an, dass sie ihre Bestellung im Zweifel nicht retournieren, wenn sie das Porto selbst tragen müssen. Dieser negative Anreiz sei mit Vorsicht einzusetzen: "Gebühren können schnell dazu führen, dass Konsumenten zur Konkurrenz abwandern", sagt Markus Preißner, wissenschaftlicher Leiter am IFH Köln. "Jeder zweite Fashion-Shopper bestellt nur bei Händlern, die die Kosten für eine Warenrücksendung übernehmen."
Grundsätzlich versucht die Mehrheit der Fashion-Shopper hierzulande, Retouren zu vermeiden: Mehr als zwei Drittel der Befragten schicken so wenig wie möglich zurück.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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