Belohnen statt Bestrafen

Belohnen statt Bestrafen

Händler mit Onlineshops im Modesektor kämpfen oft mit einer hohen Retourenquote. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie diese reduziert werden kann.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Rund 56 Prozent der Befragten geben an, dass ein Rabatt auf den Kaufpreis Grund sei, ihre Bestellung im Zweifel nicht zurückzuschicken. Für 52 Prozent sind Gutscheine für den nächsten Einkauf, für immer noch 46 Prozent zusätzliche Bonuspunkte auf ihrem Kundenkonto ein positiver Anreiz zur Retourenvermeidung.

Negativer Anreiz Rückporto gut überlegt einsetzen

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gaben an, dass sie ihre Bestellung im Zweifel nicht retournieren, wenn sie das Porto selbst tragen müssen. Dieser negative Anreiz sei mit Vorsicht einzusetzen: "Gebühren können schnell dazu führen, dass Konsumenten zur Konkurrenz abwandern", sagt Markus Preißner, wissenschaftlicher Leiter am IFH Köln. "Jeder zweite Fashion-Shopper bestellt nur bei Händlern, die die Kosten für eine Warenrücksendung übernehmen."

Grundsätzlich versucht die Mehrheit der Fashion-Shopper hierzulande, Retouren zu vermeiden: Mehr als zwei Drittel der Befragten schicken so wenig wie möglich zurück.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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