
ANWR schwört auf zentrale Daten, Bezos und der Bundesliga-Blödsinn, Butlers, Google Glass
Guten Morgen, etailment-Leserinnen und Leser! Die letzten Tage des alten Jahres liefern noch einmal einige (kleinere) Überraschungen. Die Verbundgruppe ANWR Group (Quick Schuh, Salamander, Tamaris, Sport 2000, Goldkrone) gibt sich ganz modern, schwört auf Daten und schafft damit eine überaus niedrige Retourenquote, Butlers tanzt auf (fast) allen Hochzeiten. Und dann wird noch klar, warum Haribo für Amazon so wichtig ist. Details und mehr kompakte und kuratierte News nach dem Klick.
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Butlers mischt überall mit:
Hauptsache auf allen Kanälen dabei. Butlers verkauft Wohnaccessoires neuerdings auch bei Home24 und ist auch bei Amazon, Rakuten, Otto, eBay, Allyouneed, Westwing, Vente Privée und Limango mit dabei. Der eigene Onlineshop steht inzwischen für 20 Prozent des Gesamtumsatzes. Internet WorldANWR schwört auf Daten und Zentralisierung:
Die ANWR Group schwört auf Dynamic Pricing. Künftig solllen die unverbindliche Preisempfehlung der Vergangenheit angehören: Algorithmen sollen stattdessen mehrmals am Tag bei Partnern wie Quick Schuh, Salamander, Tamaris, Sport 2000 oder Goldkrone den Preis nach oben und unten anpassen. Pilotprojekte laufen bereits. Ohnehin schwört ANWR auf Daten. Die helfen der Verbundgruppe, Retouren zu senken. "Anfangs hatten wir so wie Zalando Retourenquoten von 60 Prozent", sagt Althaus. "Jetzt nähern wir uns der Marke von 40 Prozent", sagt ANWR-Chef Althaus gegenüber "Der Handel". ANWR peilt für die Läden einen Online-Anteil von 20 Prozent an. Helfen soll dabei eine zentralisierte Warenwirtschaft- und Logistikstrategie auf Basis des kürzlich übernommenen Filialisten Mücke. Mehr als 6.000 selbstständige Schuh-, Sport- und Lederwaren-Händler mit knapp 10.000 Läden sowie weitere Verbundgruppen sind unter dem Dach der genossenschaftlichen ANWR Gruppe zusammengeschlossen.Amazon und die Bundesliga:
Weil es im Grunde alles ganz unspektakulär ist, was Amazon-Boss Jeff Bezos in einem Interview sagt, macht die "Welt" aus einem grundsätzlichen Interesse am Streaming von Sportübertragungen (Bezos wäre doof, wenn er nicht interessiert wäre) ein Interesse an der Bundesliga. Kann man machen. Muss man nicht. Konkret ist nämlich nichts. Im Sinne von "gar nichts".Salesforce kauft SteelBrick:
Für rund 360 Millionen Dollar übernimmt Salesforce das auf Vertriebs-Software spezialisierte Unternehmen SteelBrick. VBHaribo macht Amazon froh:
Was lassen sich Prime Now Kunden ganz vornweg in aller Eile liefern? Unter anderem Orangensaft, Papiertücher (Bounty, Zewa) und Haribo-Goldbären. AmazonAmazon baut Pantry aus:
Amazon will in Großbritannien das Sortiment seines für Haushaltsartikel gedachten Bestelldienstes Amazon Pantry deutlich ausbauen. GuardianDIGITALE TRENDS & FAKTEN
Google Glass - Neues Modell:
Im Web sind erste Bilder eines neuen Modells von Google Glass aufgetaucht. Die Brille soll vor allem für Business-Anwendungen dienen. PCMagZahl des Tages: Nach den Statistiken des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hat sich die Zahl der schwerwiegenden Software-Sicherheitslücken 2015 gegenüber dem Vorjahr auf gut 2000 gesteigert. Die Gesamtzahl aller entdeckten Sicherheitslücken sank jedoch.
Lesetipp des Tages: Hübsch erklärt: "People Don't Buy Products, They Buy Better Versions of Themselves".
Beliebtester Beitrag am Vortag: Auf einen Blick: Was Amazon vom Kuchen übrig lässt (bald fast nichts)
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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