Caparros: Karstadt "weit von einer Sanierung entfernt"

Caparros: Karstadt "weit von einer Sanierung entfernt"

Nach seinem Ausscheiden aus dem Karstadt-Aufsichtsrat tritt Rewe-Chef Alain Caparros nach - und kritisiert laut einem Medienbericht den Eigentümer des Warenhauskonzerns scharf.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Dies berge "ein Schwächungspotenzial für das Kerngeschäft, das ich als Aufsichtsrat der Gesellschaft nicht verantworten will".

Bis heute habe man ihm „keine operative oder strategische Begründung" für den Schritt geliefert, zitiert "Der Spiegel" Caparros. Die Spaltaktion bedeute nur zusätzlichen Aufwand, obwohl „das Unternehmen weit davon entfernt ist, saniert zu sein".

Berggruen: Kein Kommentar

In der vergangenen Woche hatte Caparros sein erst im Oktober übernommenes Karstadt-Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Ein Vertrauter Berggruens rückte nach.

Der deutsch-amerikanische Investor wollte sich im "Spiegel" zu den Vorwürfen nicht äußern. Er hatte Karstadt durch seinen Einstieg vor der Pleite bewahrt.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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