Nach seinem Ausscheiden aus dem Karstadt-Aufsichtsrat tritt Rewe-Chef Alain Caparros nach - und kritisiert laut einem Medienbericht den Eigentümer des Warenhauskonzerns scharf.
Bis heute habe man ihm „keine operative oder strategische Begründung" für den Schritt geliefert, zitiert "Der Spiegel" Caparros. Die Spaltaktion bedeute nur zusätzlichen Aufwand, obwohl „das Unternehmen weit davon entfernt ist, saniert zu sein".
Berggruen: Kein Kommentar
In der vergangenen Woche hatte Caparros sein erst im Oktober übernommenes Karstadt-Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Ein Vertrauter Berggruens rückte nach.
Der deutsch-amerikanische Investor wollte sich im "Spiegel" zu den Vorwürfen nicht äußern. Er hatte Karstadt durch seinen Einstieg vor der Pleite bewahrt.
