
Mehrheit tauscht persönliche Daten für Treuepunkte
Die digitale Sicherheit liefert im Zeitalter detaillierter Kauf- und Profildaten genügend Zündstoff. Doch beim Schutz der eigenen Daten liegen bei vielen Konsumenten Anspruch und Wirklichkeit noch weit auseinander, zeigt das aktuelle Consumer Barometer der KPMG.
Krankenkassen und Banken vertrauenswürdiger als Händler
Im Umgang mit ihren Daten vertrauen knapp neun von zehn Konsumenten vor allem ihren Banken und Krankenkassen. Damit liegen diese Institutionen vor stationären Händlern und Onlinehändlern, die von 78 beziehungsweise 70 Prozent der Befragten in puncto Datensicherheit alsvertrauenswürdig eingestuft werden.Sozialen Medien und Gewinnspielen steht die Mehrheit der Konsumenten hingegen eher misstrauisch gegenüber. „Services, die einen sichtbaren Mehrwert bieten, sind für Konsumenten eine Grundvoraussetzung, damit sie ihre Daten angeben“, sagt Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.
„Händler müssen den Nutzen daher deutlich kommunizieren. Transparenz ist und bleibt das A und O, um die Vertrauenswürdigkeit in den Augen der Konsumenten zu steigern.“
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Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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