
Der nächste Ausstand
Der Kampf geht immer weiter. Verdi bleibt im Streit mit Amazon hart. Am Mittwoch wurde abermals gestreikt, diesmal an fünf Standorten des Versandunternehmens.
David WöllensteinRedakteurVerdi will verhindern, dass Amazon sich auf die Streiks einstellen kann
Die Streiks sollten bis zum Ende der Spätschicht fortgesetzt werden. In Koblenz, wo die Beschäftigten seit Montag streiken, sei die Aktion bis Donnerstagfrüh geplant, teilte Verdi weiter mit. "Wir lassen offen, wann und wo wir streiken, damit Amazon nicht so gut planen kann", sagte Verdi-Sprecher Jörg Lauenroth-Mago in Leipzig.
Im dortigen Versandzentrum seien am Morgen 250 Beschäftigte dem Aufruf zur Arbeitsniederlegung gefolgt. Bis zum Abend rechnet er mit 450 Teilnehmern. Ähnliche Zahlen meldete Verdi aus Rheinberg. In Bad Hersfeld unterbrachen laut Gewerkschaftsangaben 300 Amazon-Beschäftigte ihre Frühschicht für den Streik.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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