Nach dem Weihnachtsfest erwarten die Händler den nächsten Ansturm: Jetzt werden Gutscheine eingelöst und Geschenke umgetauscht. Last-Minute-Käufer hatten vor Heiligabend noch einmal für gute Umsätze gesorgt.
Kurz vor dem Fest hätten viele Last-Minute-Käufer aber auch noch zu Haushaltsgeräten, Schmuck, Uhren oder Parfüm gegriffen. "Wintermode ist bei den milden Temperaturen dagegen etwas schlechter gelaufen", erläuterte der HDE-Geschäftsführer. Beliebt seien aber Porzellan, Tablet-PCs oder auch Sportartikel gewesen.
SOS-Geschenke: Schlips, Socken, Parfüms
Insgesamt rechnet der HDE für November und Dezember mit rund 80,4 Milliarden Euro Umsatz. Das wäre im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von nominal 1,5 Prozent. Dass es in diesem Jahr nur wenige Verkaufstage zwischen den Feiertagen gebe, müsse für den Handel nicht schlecht sein, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer im Handelsverband Berlin-Brandenburg, Günter Päts. "Viele Arbeitgeber haben deswegen ganz geschlossen, dadurch sind viele Kunden unterwegs."
Im Weihnachtsendspurt hätten in der Hauptstadt Berlin zuvor bereits viele Parfümerien einen Kundenansturm erlebt, sagte Päts. "Die SOS-Geschenke - Schlips, Socken, Parfüms - waren wie immer sehr beliebt." Im Elektronikbereich seien noch richtig große Geschenke über die Ladentische gegangen.
