In seiner Rede wies Englert außerdem auf die Problematik hin, dass die privaten Medienunternehmen sich mit einer gravierenden Wettbewerbsverzerrung durch die öffentlich-rechtlichen Angebote im Internet konfroniert sehen. Während sich die privaten Anbieter durch Werbung refinanzieren müssten, könnten die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten auch im Online-Bereich umfangreich auf die Rundfunkgebühren zurückgreifen. Englert fordert deshalb die Gesetzgeber auf, für klare Kriterien zur Begrenzung und Konzentration der öffentlich-rechtlichen Internet-Angebote auf Programmbegleitung zu sorgen. Die deutsche Politik und der Gesetzgeber müsse durch moderne, flexible Rahmenbedingungen und Gesetze den Multimediastandort Deutschland attraktiv gestalten und auf europäischer Ebene zukunfts- und wettbewerbsfähig halten. (ST)
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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