
Direktverkauf übers Netz: Haben Markenartikler zu große Bedenken?
In Eigenregie übers Netz verkaufen - das reizt die meisten Markenartikler. Und sehr viele tun es auch. Allerdings wird es nicht immer an die große Glocke gehängt und häufig auch mit entsprechend gebremster Kraft gefahren. Die Bedenken: Die stationären Händler und vielleicht auch andere Onlinehändler könnten "not amused" sein. Denn Kannibalisierungseffekte sind beim Direktvertrieb natürlich nicht auszuschließen. Aber die Hemmungen der Hersteller sind übertrieben, behauptet eine aktuelle amerik...
#BL+8825#Insgesamt sind die Markenartikler mit dem Start in den Direktvertrieb gut zufrieden. 76 Prozent der Befragten geben an, dass die Umsätze der Planung entsprechen oder sogar darüber liegen. Wichtigste Triebfeder für die Hersteller ist die Verbesserung der direkten Kundenbeziehungen, es folgen eine aktive Nachfrage der Kunden nach einem Shop und erst an dritter Stelle die Möglichkeit, durch Umgehung von externen Händlern die Margen zu verbessern (aber wer betont das schon gern?). 82 Prozent der Manager erklären, dass sich die Kundenbeziehungen durch den Onlineshop tatsächlich verbessert haben, 72 Prozent berichten von einer intensiveren "Customer Experience". 73 Prozent finden aber auch die erzielten Margen attraktiv.
Redakteur
Klaus Janke ist freier Autor und Journalist mit dem Schwerpunkt Marketing und Medien. Daneben betreut er Corporate-Publishing-Projekte. Von 2000 bis 2008 arbeitete er für HORIZONT, zunächst als Ressortleiter Internet, dann als Ressortleiter Marketing. Davor war er unter anderem für die „WAZ“, für „Prinz“, seine eigene PR-Agentur und als Chefredakteur für das „Journal Frankfurt“ aktiv. Klaus Janke lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und bloggt unregelmäßig auch hier: www.jankesbuntewelt.com.
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