Drogeriekette dm schielt nach China, eBay macht den Marktplatz intelligenter, Amazon, UPS, Google, 3D-Drucker, Barnes & Noble

Drogeriekette dm schielt nach China, eBay macht den Marktplatz intelligenter, Amazon, UPS, Google, 3D-Drucker, Barnes & Noble

Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Dem Mann gelingt scheinbar nahezu alles. Jetzt darf Amazon-Gründer Jeff Bezos auch noch im kommenden "Star Trek-Film" mitspielen. Er soll dort als Alien einen Offiziellen der Sternenflotte spielen, weiß ReCode. Allerdings ist es keine große Rolle, eher ein Cameo-Auftritt. Das heißt, er ist in einer Szene mal kurz im Bild zu sehen. Noch dazu in einer Alien-Maske. Das wird ein munteres Suchen. Mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel na...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Dem Mann gelingt scheinbar nahezu alles. Jetzt darf Amazon-Gründer Jeff Bezos auch noch im kommenden "Star Trek-Film" mitspielen. Er soll dort als Alien einen Offiziellen der Sternenflotte spielen, weiß ReCode. Allerdings ist es keine große Rolle, eher ein Cameo-Auftritt. Das heißt, er ist in einer Szene mal kurz im Bild zu sehen. Noch dazu in einer Alien-Maske. Das wird ein munteres Suchen.

Mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Amazon arbeitet am Image:

Imagepolitur bei Amazon. Erstmals startet der Konzern eine Employer Branding-Kampagne, um sich als Arbeitgeber darzustellen. Unter der Überschrift „Hier bin ich richtig“ erklären Mitarbeiter aus Logistikzentren, warum sie sich bei Amazon so wohlfühlen.


Drogeriekette dm schielt nach China:

Die Drogeriekette dm will über den Online-Marktplatz Tmall des Online-Riesen Alibaba das Geschäft mit den chinesischen Kunden selbst in die Hand nehmen. Die LZ berichtet über entsprechende Verhandlungen. Bislang können Zwischenhändler auf dem Online-Marktplatz Eigenmarken-Artikel von dm ungestört verkaufen.

3D-Drucker bei Mercedes und Fischer Technik:

3D-Drucker kommen mehr und mehr im Alltag an. Einen 3D-Drucker von Fischer Technik kann man ab August fürs "Kinderzimmer" kaufen und Mercedes-Benz will ab September 3D-Drucker im Großeinsatz für Ersatzteile beim Kundenservice im LKW-Segment nutzen.

Test für Amazon-Paketstationen rückt näher:

Amazon will eigene Paketstationen nun wie erwartet hierzulande testen. Für die "Amazon Locker" braucht Amazon aber erst einmal Standorte in Berlin und München. Wirtschaftswoche

INTERNATIONAL

eBay macht den Marktplatz intelligenter:

eBay arbeitet offenbar intensiv daran, seine Plattform technisch rundzuerneuern. Eine zentrale Rolle soll dabei "Machine Learning" beziehungsweise künstliche Intelligenz spielen. So hat sich eBay unter anderem bei SalesPredict eingekauft, einem Startup, das Kundenverhalten analysiert und vorhersagt. Zudem kaufte eBay im Mai mit Expertmaker ein Unternehmen, das sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt. Erste Ergebnisse, die dem Kunden relevantere Produktvorschläge machen, sollen alsbald zu sehen sein, heißt es im hauseigenen Blog.

UPS will auch Samstag kommen:

UPS öffnet sich offensichtlich für die Samstagslieferung als Standardangebot und testet das in Atlanta, Philadelphia und Los Angeles. Bislang fallen bei der Samstagszustellung zusätzliche Gebühren an.

Barnes & Noble hofiert Self-Publisher:

Rücken an Rücken mit der Konkurrenz aus den Verlagen. Barnes & Noble gönnt den Büchern von Self-Publishern nun Platz in den Regalen. Bedingungen für eine Präsenz sind aber mindestens 1000 verkaufte Exemplare und die Teilnahme am hauseigenen NOOK Press-Programm. BookBusinessmag


Amazon schickt sich an, seinen Restaurant-Lieferservice auszubauen:

Amazon plant laut Techchrunch einen eigenen Restaurant-Lieferservice in London. Der Service, den Amazon in San Francisco, San Diego, Chicago, Seattle, Los Angeles, Baltimore, Austin und Portland über die Prime Now-App bietet, würde dort Anbietern wie UberEats, Deliveroo in die Parade fahren. Auch hierzulande dürften Anbieter wie Foodora vorgewarnt sein.
TRENDS & FAKTEN

Google baut eigenes Virtual-Reality-Headset (vielleicht):

Google plant womöglich ein eigenes Virtual- und Augmented-Reality-Headset. Es soll mit einem eigenen Betriebssystem arbeiten und kein Smartphone oder externen Rechner benötigen. Engadget

Zahl des Tages: Erste Pokémon Go-Spieler machen mit dem Hype rund um das Spiel Kasse. Sie verkaufen ihren Account bei eBay und Co nachdem sie einen höheren Level erreicht haben. Abnehmer: Spieler, die eine Abkürzung nehmen wollen. So kann man beispielsweise auf PlayerUp.com für 1000 Dollar einen Pokémon Go-Account auf Level 23 erwerben.

Lesetipp des Tages: "So können Händler den Pokémon-Hype nutzen" in "Der Handel"
Beliebtester Beitrag am Vortag: Local Heroes: Fashion For Home und die stationäre Strategie nach der Übernahme durch Home24
Lokale Marktplätze: Sind lokale Marktplätze wirklich eine Chance? Und wie organisiert man das vernünftig? Wie lokale Fachgeschäfte vernetzt und die Angebote online verfügbar sind, erzählt unter anderem praxisnah Nanna Beyer vom Kiezkaufhaus (Foto) aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden beim etailment Summit am 29. September in Frankfurt. Wo es lang geht beim Omnichannel sagen zudem Macher und Könner wie Helmar Hipp von Cyberport, Neela Montgomery als Konzern-Vorstand Multichannel-Retail der Otto Group, Jan Kegelberg von SportScheck, Timo Schamber von Liefery, Christoph Lange von Zalando, jede Menge Startups, Günther Althaus von ANWR und Business-Vordenker Tim Leberecht aus dem Silicon Valley. Händler zahlen als Frühbucher 590 Euro. Startups 349 Euro.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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