
Drogeriemarkt dm startet deutschen Online-Shop
Sie hat sich verweigert, sie hat sich geziert, sie hat sich bei Amazon verabschiedet - Dann startete die Kette dm Drogeriemarkt einen Online-Shop in Österreich. Der Versuchsballon lieferte offenbar vielversprechende Zahlen. Jetzt steigt dm Drogeriemarkt auch in Deutschland mit einem Webshop ein und geht gleich in die Vollen.
Der Onlineshop von dm in Österreich macht mit 12.000 Artikeln so viel Umsatz wie eine durchschnittliche Filiale und erreicht über 1,6 Millionen Kundenkontakte. Der Drogeriemarkt bietet auch im Alpenland die Lieferung in die Filialen an. Dort kalkuliert dm den Versand so: "Der Standardversand bei einem Bestellwert unter 45 Euro beträgt 3,95 Euro, der Standardversand bei einem Bestellwert über 45 Euro beträgt 0,00 Euro. Der Express Versand kostet 10,95 Euro – egal wie hoch der Bestellwert ist."
Hierzulande trifft dm Drogeriemarkt unter anderem auf Anbieter wie den Drogeriemarktfilialisten Müller, der neben Beauty-Produkten auch Spielwaren und Haushaltswaren anbietet. Margenorientiert wird aber an klassischen Drogeriewaren im Sortiment gespart. Bestellungen werden zudem nicht an die Haustür geliefert, sondern nur in die Filiale.
Bei Rossmann, schon seit der Jahrtausendwende im digitalen Handel unterwegs, dürfte der Onlineumsatz in diesem Jahr im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen. Der Webshop mit seinem breiten Sortiment gilt noch nicht als profitabel.
Auch Ketten wie Rewe und Lidl bieten online Drogerieprodukte an. Und natürlich Amazon. Dort sogar teilweise im Abo.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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