Dorfladen statt Schlecker-Filiale

Dorfladen statt Schlecker-Filiale

Rund 100 frühere Schlecker-Standorte könnten zu Nahversorgermärkte in kleineren Gemeinden werden. Ein Pilotprojekt in Baden-Württemberg lotet die Erfolgschancen der Dorfläden aus.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Für die kleinere Variante der GmbH reicht bereits ein Euro Startkapital. Eine übergeordnete Holding soll dann beispielsweise die Buchhaltung und den Einkauf übernehmen.

Nach Verdi-Angaben interessieren sich bisher rund 40 frühere Schlecker-Mitarbeiterinnen für das Vorhaben. Sie wollen frühere Drogeriemärkte mit neuem Logo und dem Sortiment eines klassischen Dorfladens neu öffnen.

Pilotprojekt bis Ende Oktober

Bis Ende Oktober sollen mindestens drei Läden das Modell erproben. Das Vorhaben ist zunächst auf Baden-Württemberg begrenzt. Bundesweit gibt es Verdi zufolge aber rund 1.000 Standorte, die aufgrund ihres guten Umsatzes für eine Weiterführung infrage kämen.

Wie derhandel.de berichtete, gibt es derzeit einen deutlichen Nachfrageanstieg nach Dorf- und Bürgerläden. Einen Grund sei die Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker, bestätigt Einzelhandelsberater Wolfgang Gröll: "Die hat in vielen kleinen Ortschaften wenigstens einen Teil der Nahversorgung gesichert".

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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