
Einkaufs-Apps fallen bei Stiftung Warentest durch
Die Stiftung Warentest hat Shopping-Apps getestet - und zahlreiche Mängel festgestellt. Vor allem beim Thema Datenschutz haben die Betreiber Nachholbedarf.
Thomas RehmRedakteurDas Schlusslicht bildet die Mode-Einkaufs-App von Mango, die laut Test mangelhaft funktioniert und zudem Benutzernamen und Passwort unverschlüsselt sendet - das sei "sehr kritisch", so die Tester.
Daten in die USA übermittelt
Neben Einkaufs-Apps hat die Stiftung Warentest 25 weitere Einkaufshilfe-Applikationen für das Smartphone getestet, darunter Einkaufslisten- und Preisvergleichs-Tools sowie Gutschein-Apps.
Nur zehn sind in Sachen Datenschutz "unkritisch", 13 sind "kritisch" - die Apps MonsterDealz und MyTaxi wurden sogar als "sehr kritisch" eingestuft. Nicht einmal die Hälfte der 37 Apps im Test ist damit beim Datenschutz unkritisch.
Die häufigsten Kritikpunkte der Tester waren die ungefragte Übermittlung von Gerätekennung, Netzbetreiber und Nutzungsverhalten - oft sogar an Drittanbieter in den USA - sowie die unverschlüsselte Übertragung von persönlichen Daten wie Passwörtern. Der Bericht erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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