Einzelhandel ist der größte Ausbilder im Land

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1 Min.Aktualisiert am
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Der Einzelhandel ist die Ausbildungsbranche Nummer Eins in Deutschland. Nach aktuellen Zahlen von Destatis belegte der Handel 2010 erneut den Spitzenplatz.

Es folgten Lehrberufe wie Verkäufer, Büro- und Industriekaufmann oder Kraftfahrzeugmechatroniker. Insgesamt ging die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 0,4 Prozent auf 559.032 zurück.

Eingeschränkte Berufswahl

Erneut beobachteten die Statistiker den Trend, dass vor allem weibliche Bewerber sich auf wenige Ausbildungsberufe konzentrieren. Knapp ein Drittel entschied sich für einen der fünf häufigsten Berufe, darunter solche mit geringen Verdienstmöglichkeiten wie Friseur oder Verkäufer. Etwas stärker differenzierten die männlichen Bewerber, von denen nur jeder fünfte eine der fünf häufigsten Ausbildungen anfing.

Klar ersichtlich ist in den Zahlen auch der Zusammenhang zwischen Schulabschluss und späterem Lehrberuf. Absolventen mit Abitur landeten meist als spezialisierte Kaufleute in Industrie, Banken oder auch dem Handel. Realschüler wählten besonders häufig Berufe im Einzelhandel und im Kfz-Gewerbe. Hauptschüler ließen sich am häufigsten zu Verkäufern, Einzelhandelskaufleuten und Friseuren ausbilden.

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