
Einzelhandel stellt sich auf mobiles Zahlen ein
86 Prozent der Händler können sich vorstellen, kontaktlose Zahlungen per Karte oder Handy zu akzeptieren, lautet ein Ergebnis des aktuellen E-Payment-Barometers zu mobilen Zahlungslösungen.
Banken, Sparkassen und Kreditkartenanbieter als Abwickler
Eine breite Akzeptanz beim Kunden (44 Prozent) und eine einfache Integration der Technik (22 Prozent) sind weitere wesentliche Anforderungen der Handelsunternehmen an die neue Zahlungstechnologie.
Auf der Anbieterseite wünschen sich die Händler vor allem Banken und Sparkassen als Partner (76 Prozent), gefolgt von den internationalen Kreditkartenunternehmen wie Mastercard oder Visa (63 Prozent) sowie Kooperationen von Banken und Telekommunikationsunternehmen.
Internet-Dienstleistern wie PayPal oder Google begegnet die Handelsbranche eher mit Skepsis. Carrier (Telekom, Vodafone, O2, etc.) und Gerätehersteller (Apple, Nokia, etc.) stoßen als Partner der Zahlungsabwicklung mehrheitlich auf Ablehnung.
Kontaktloses Bezahlen umsatzstärker als Bargeld
"Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass dem kontaktlosen Bezahlen die Zukunft gehört. Die Mehrheit der Befragten erwartet zwar nicht, dass kontaktloses Bezahlen die bisherige Kartenzahlung aus dem Markt verdrängen wird. Dennoch schätzen rund 42 Prozent der befragten Händler, dass bis zum Jahr 2020 die kontaktlose Zahlung umsatzstärker als die Bargeldzahlung sein wird", sagt Georg Wittmann, Senior Consultant bei ibi research.
Das E-Payment-Barometer ist eine Umfrage von ibi research und des Wirtschaftsmagazins Der Handel, die im Auftrag von Mastercard vierteljährlich durchgeführt wird. Unterstützt wird die Erhebung vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) und dem Bundesverband der Dienstleister für Online-Anbieter (BDOA) unterstützt. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.