
Ende der Märklin-Insolvenz zum Jahresende geplant
Der Modelleisenbahnhersteller Märklin will das Insolvenzverfahren zum Jahreswechsel beenden. Zudem bekommt das Traditionsunternehmen einen neuen Geschäftsführer, und es verdient wieder Geld.
Björn BöerChefredakteurBeschäftigungsgarantie bis 2014
Seit Bekanntwerden der Zahlungsunfähigkeit hat Märklin über 400 Mitarbeiter entlassen. Für die noch etwa 470 Beschäftigten am Stammsitz Göppingen gibt es eine Beschäftigungsgarantie bis 2014. Insgesamt sind in Göppingen und in Györ in Ungarn noch knapp 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Mitte Juli hatte Märklin ein positives Fazit für das erste Halbjahr 2010 gezogen. Auftragseingang und Umsatz hätten sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Der Auftragseingang stieg von 74 auf 78 Millionen Euro, der Umsatz von 40,4 auf 42,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von minus 1,5 auf plus 1,8 Millionen Euro zu.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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