
EP hat den Wachstumspfad wieder verlassen
Die Elektronikverbundgruppe EP hat 2011 die Kaufzurückhaltung der europäischen Kunden zu spüren bekommen. Während der Gesamtumsatz sank, blieb wenigstens das Deutschlandgeschäft stabil.
Thomas RehmRedakteurAllerdings schrumpfte der Zentralumsatz der Ländergesellschaften in Belgien, den Niederlanden, in Österreich und der Schweiz um gut 13 Prozent auf 488 Millionen Euro. Electronic Partner hat europaweit über 5.000 angeschlossene Händler, rund3.000 davon in Deutschland.
Hoffen auf Fußball-EM
Ingesamt sank der Umsatz der angeschlossenenen Fachhändler um 3,4 Prozent auf gut 2,13 Milliarden Euro. Rechnet man das Italiengeschäft mit, das EP Ende April nach mehreren verlustreichen Jahren beendet hatte, dürfte der Rückgang noch höher ausfallen.
Für 2012 erwartet Ehmer ein moderates Wachstum. In Deutschland lägen die Januar- und Februarumsätze bereits "deutlich über Vorjahresniveau". Im Jahresverlauf erhofft sich der EP-Chef unter anderem Impulse im Segment Fernsehgeräte durch die Analog-Abschaltung sowie die Fußball-EM.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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