
EU-Kommission fördert E-Business im Handwerk
Um die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen als tragende Säule der Wirtschaft in Europa zu stärken, hat die EU-Kommission die Initiative "Go Digital" gestartet.
Thomas RehmRedakteur"Es liegt zunächst einmal in der Verantwortung der Unternehmen selbst, sich optimal auf die E-Economy vorzubereiten. Aber die Politik kann für günstige Rahmenbedingungen sorgen", sagte Kommissar Liikanen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der KMUs als tragende Säule der Wirtschaft in Europa durch eine breite Anwendung des elektronischen Handels zu stärken, hat die EU-Kommission die Initiative "Go Digital" gestartet. Sie soll die Vorteile des E-Commerce aufzeigen und über ein koordiniertes Netzwerk Erfahrungen kommunizieren. Im Rahmen von "Go Digital" will die Kommission eine Reihe von Regionalkonferenzen des deutschen Handwerks in 2002 zum Thema "E-Kompetenz" fördern. Ausrichter werden die Handwerkskammern Leipzig, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg sein.
Mit dem Internet-Portal www.handwerk.dewill der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die von Liikanen geforderte verstärkte kommerzielle Nutzung des Internets durch die Betriebe aktiv unterstützen. So bekräftigte Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des ZDH, das Ziel der Handwerksorganisation, über das Portal möglichst bald alle Handwerksbetriebe in Deutschland an das Internet sowie an den elektronischen Geschäftsverkehr anzubinden. Nach Angaben des ZDH weist die Datenbank unter www.handwerk.de zurzeit über 300.000 Einträge auf. (ST)
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Internet: www.zdh.de

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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