Eurokrise schreckt deutsche Konsumenten nicht ab

Eurokrise schreckt deutsche Konsumenten nicht ab

Laut Umfragen sind die deutschen Konsumenten nach wie vor in bester Kauflaune. Im restlichen Europa hat sich das Konsumklima jedoch verschlechtert.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das ist das Ergebnis einer am Dienstag vorgestellten repräsentativen Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Demnach wollen zwei Drittel (65 Prozent) ihr Konsumverhalten nicht ändern, 10 Prozent wollen mehr ausgeben und 24 Prozent weniger.

Die Sparquote stieg 2010 im Vergleich zu 2009 um 0,3 Punkte auf 11,4 Prozent. Im vorigen Jahr seien gut 186 Milliarden Euro Vermögen in Deutschland neu gebildet worden, 9,4 Milliarden mehr als 2009, berichtete DSGV-Präsident Heinrich Haasis.

Europäisches Konsumklima verschlechtert sich

Das Konsumklima im übrigen Europa hat sich dagegen laut GfK im dritten Quartal deutlich verschlechtert.

"Im Sommer herrschte noch der Eindruck, als ob sich die Länder langsam von der Rezession erholen können. Aber jetzt haben wir einen Rückschlag hinnehmen müssen, die Stimmung hat sich verschlechtert", sagte Konsumexperte Rolf Bürkl vom Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag in Nürnberg.

Vor allem die Diskussionen um eine Rettung Griechenlands sowie die verschärfte Schuldenkrise in Frankreich und Italien hätten die Verbraucher verunsichert. Allerdings: "Es gibt einen Ausreißer im positiven Sinne, das ist Deutschland."

Die GfK-Angaben beruhen auf einer repräsentativen Umfrage in 12 EU-Staaten, die rund 80 Prozent der Bevölkerung abdecken.

Vor allem im Süden, aber auch im Westen Europas blickten die Bürger demnach deutlich pessimistischer in die Zukunft.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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