
Familienunternehmer fordern Reformpaket
Famillienunternehmer fordern ein "Wirtschaftswunder" von der Politik. Beitragshalbierungen, Lockerung des Kündigungsschutzes und weitere Reformen sollen Arbeitsplätze für Flüchtlinge ermöglichen.
Thomas RehmRedakteurAusnahmen beim Mindestlohn, Abfindung statt Kündigungsschutz
Die Familienunternehmer schlagen vor, die duale Ausbildung mit dem Spracherwerb um eine dritte Säule zu erweitern. Für alle zusätzlichen Stellen, die zunächst bis 2020 geschaffen werden - ob für Migranten oder Einheimische -, sollten die Beiträge zu den Sozialversicherungen halbiert werden. Beim Mindestlohn sollte es befristet Ausnahmen geben. Der Kündigungsschutz sollte aus Sicht des Verbandes schrittweise in ein Abfindungsmodell umgewandelt werden.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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