Familienunternehmer wollen Arbeitsplätze sichern

Familienunternehmer wollen Arbeitsplätze sichern

2 Min.Aktualisiert am
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Laut einer Verbandsumfrage wollen die deutschen Familienunternehmen auch in der Finanzkrise Arbeitsplätze erhalten. Allerdings haben sie an die Bundesregierung auch Forderungen.

Diese Aussichten entsprechen in etwa der derzeitigen Lage der selbstständigen Unternehmer. Knapp 30 Prozent sagten, sie seien stark (20,1 Prozent) bis sehr stark (9,1 Prozent) von der Rezession betroffen. Gut 70 Prozent gaben dagegen an, die Rezession betreffe ihr Unternehmen kaum (55,2 Prozent) oder gar nicht (15,4 Prozent).

Forderungen an die Politik

Der BJU-Vorsitzende Dirk Martin sagte, die Familienunternehmer "stehen auch in schwierigen Zeiten zu ihren Mitarbeitern," die Unternehmer erwarteten aber von der Bundesregierung, "dass sie uns mit sinnvoller Politik hilft, hierzulande mehr zu investieren."

"Wir brauchen dringend eine große Steuerstrukturreform," forderte Martin. Wichtig sei auch, in der aktuellen Krise die Eigenkapitalbasis der Unternehmen zu stärken. "Dazu gehört, den Zahlungstermin für Sozialbeiträge wieder an das Monatsende zu verschieben und Gewinnvorauszahlungen temporär zu erlassen."

Die größten Investitionshemmnisse sehen die Familienunternehmer zur Zeit nicht in konjunkturbedingten Absatzproblemen (44,6 Prozent), sondern vielmehr in der Höhe der Steuer- und Abgabenlast (61,9 Prozent). An zweiter Stelle stehen die "arbeitsrechtlichen Regulierungen" (55,2 Prozent) gefolgt von "Unberechenbarkeit von Finanz- und Wirtschaftspolitik" (48,7) und Bürokratielasten (47,3).

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