Arbeitsmarkt

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Arbeitsmarkt".

32 Beiträge

Foto: Ingenieur prüft im Elektroniklabor eine Server-Leiterplatte mit einer Prüfspitze.
© Black Forest Labs / Flux

Mehr Tech-Jobs durch KI

Tech-Unternehmen schreiben wieder deutlich mehr Jobs aus als zu Jahresbeginn, zitiert Businessinsider.de Daten der Rekrutierungsplattform TrueUp. Sie zähle bei mehr als 9.000 erfassten Firmen über 280.000 offene Stellen. Die Kündigungswelle verliere an Tempo: Rund 190.000 Entlassungen seit Januar seien weit entfernt von den etwa 430.000 des Rekordjahrs 2023. Stark gestiegen sei die Nachfrage nach Hardware-Ingenieuren, befeuert von Investitionen in KI-Infrastruktur. Bei Softwareentwicklern halte sich die Nachfrage stabil, KI-Programmierwerkzeugen zum Trotz.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Büroangestellter tippt an einem Laptop neben einem Stapel Unterlagen im hellen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland holt bei KI-Agenten Silber

Fast jeder zweite Beschäftigte in Deutschland arbeitet bereits mit KI-Agenten, zitiert Heise.de eine Studie von HP. Unter den führenden Industrienationen liege Deutschland damit nur hinter den USA. Anders als Chatbots erledigen die Agenten ganze Aufgabenketten selbstständig. Allerdings plage 43 Prozent der Agenten-Nutzer die Sorge, dass ihr KI-Kollege sie verdrängen könne, bei klassischer Text- oder Bild-KI hingegen nur 27 Prozent.

Redaktion02.10.263 Min.
Person in Arbeitskleidung kniet vor Serverschrank und prüft Verkabelung mit Messgerät.
© Black Forest Labs / Flux

KI entlässt Verwalter und stellt Elektriker ein

Künstliche Intelligenz kostet in den USA weniger Jobs, als sie schafft, berichtet ITMagazine.ch mit Verweis auf den „Economist“. Im Kundenservice sei die Beschäftigung seit Januar 2023 um 10 Prozent gesunken, in Sekretariat und Verwaltung sogar um rund 15 Prozent. Der Bau von Rechenzentren habe seit 2023 aber rund 320.000 gut bezahlte Stellen geschaffen für Elektriker, Klimatechniker und Netzwerkspezialisten. Die Arbeitslosenquote in den USA habe im August bei 4,1 Prozent gelegen, was für die Staaten vergleichsweise niedrig sei.

Redaktion10.09.262 Min.
Ein Stapel Bücher mit einer durchsichtigen Tafel, die einen fallenden roten Diagramm-Pfeil zeigt.
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PISA-Werte sinken weiter

Die PISA-Leistungen sind auf einen historischen Tiefstand gesunken, meldet das Ifo-Institut. Wer heute schlechter lese und rechne, verdiene im Erwerbsleben drei bis vier Prozent weniger als der Jahrgang von 2022; gegenüber 2018 sogar neun bis zehn Prozent. Gesamtwirtschaftlich summiere sich das auf Beträge in Billionenhöhe. Schwächere Basiskompetenzen senkten die Produktivität, führten in Berufe mit geringer Wertschöpfung und bremsten die Innovationskraft.

Redaktion09.09.262 Min.
Eine Verkäuferin betreut mehrere wartende Kunden im Laden – Symbol für Personalmangel im Einzelhandel
© Black Forest Labs / Flux

Verkäufer werden knapper als Pflegekräfte

Der deutschen Wirtschaft fehlen womöglich 723.000 Fachkräfte im Jahr 2029, was einer Verdoppelung seit 2025 entspräche, zitiert Spiegel.de eine IW-Studie. Die größte Einzellücke könnte im Verkauf klaffen: Rund 39.100 Stellen blieben unbesetzt, gut doppelt so viele wie in der Krankenpflege. Mögliche Ursachen seien Renteneintritte, zu wenig Nachwuchs und weniger Zuwanderung. Eine Erholung der Konjunktur würde die Problematik sogar verschärfen.

Redaktion08.09.262 Min.
Einzelner Mitarbeiter in modernem, schlank besetztem Logistikzentrum symbolisiert Stellenabbau im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Stellenabbau = immer noch Abbau

Deutschlands Unternehmen wollen weniger Stellen streichen, meldet das Ifo-Institut. Das Beschäftigungsbarometer kletterte im August mit 94,8 Punkten auf den höchsten Stand seit Mai 2025. Unterm Strich würden aber trotzdem noch Arbeitsplätze wegfallen. Im Handel habe sich die Stimmung zwar aufgehellt, doch sowohl Groß- als auch Einzelhandel planten weiterhin mit weniger Stellen.

etailment28.08.263 Min.
Junge Verkäuferin im Handel arbeitet konzentriert – Symbolbild zu KI und sinkenden Einstiegsgehältern
© Black Forest Labs / Flux

Berufsanfängern kürzt KI die Löhne

Die Hälfte der Unternehmen, die KI einsetzen, geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren die Löhne für Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sinken werden, meldet das Ifo-Institut. 40 Prozent würden das auch für Erfahrene erwarten. Am pessimistischsten zeigten sich die Dienstleister und der Handel. Wer einen (Fach-)Hochschulabschluss habe, brauche wahrscheinlich nicht mit Einbußen zu rechnen; käme noch lange Erfahrung hinzu, könnten die Löhne sogar steigen, glaubten zumindest 26 Prozent der Unternehmen.

etailment13.08.262 Min.
Mitarbeitende prüfen ruhig Warenbestände im Lager – vorsichtige Stabilisierung im Einzelhandel
© Black Forest Labs / Flux

Der Arbeitsmarkt atmet flacher – aber er atmet

Unternehmen planen weniger Stellen abzubauen, meldet das Ifo-Institut. Das Beschäftigungsbarometer sei im Juli auf 93,0 Punkte geklettert, nach 92,2 im Juni. Der Arbeitsmarkt stabilisiere sich, bleibe aber in schwierigem Fahrwasser. Im Handel habe sich der Wert zwar auch verbessert, dennoch überwögen im Groß- und Einzelhandel weiter die Abbaupläne.

etailment30.07.262 Min.

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