Seit die ersten Versandhandelsunternehmen ihre Waren auch elektronisch im Internet anbieten, sind die E-Commerce-Umsätze Jahr für Jahr nach oben geschnellt. Fast 25 Millionen Deutsche werden in diesem Jahr dafür sorgen, dass insgesamt Waren für 8,6 Milliarden Euro über die virtuelle Ladentheke der elektronischen Versandshops und der Ebay-Händler gehen.
Zusammen mit den elektronischen Dienstleistungen wie etwa Touristikbuchungen, Finanzdienstleistungen, Versicherungsabschlüssen und Softwaredownloads wird der gesamte E-Commerce-Umsatz mit Waren und Dienstleistungen im Jahr 2005 einen Wert von 18,1 Mrd. Euro erreichen, so der Vorsitzendes des Ausschusses E-Commerce im bvh, Thomas Lipke.
Mit zunehmenden Umsätzen und der steigenden Zahl der Onlinekäufer hat sich auch die Zahl der Webshops erhöht. Umso wichtiger ist im Wettbewerb ein bekannter Name aus der Offlinewelt des Katalogs, ein unverwechselbares Profil und spezieller Service. Die beliebtesten Websites sind deshalb auch die bekannten Marken aus dem klassischen Versandhandel. Unter den zehn derzeit am meisten für Onlinekäufe genutzten Webshops finden sich die Namen von sieben etablierten Katalog-Versendern (Institut für Demoskopie Allensbach, ACTA 2005). (KC)

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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