
Geldsegen für Westwing und Mister Spex, Amazon, Zalando, Eis, Enamora, Indiegogo, Mobile
Millionenspritze für Westwing: Westwing, Onlinehändler für Home & Living, haucht in seiner TV-Kampagne "Ich bin es ... Deine Inspiration". Das darf Westwing demnächst etwas lauter und noch internationaler sagen. Denn der Shop hat 25 frische Millionen im Rücken. Das Geld kommt von den bestehenden Anteilseignern. Westwing aus dem Hause Rocket Internet klettert damit auf eine Bewertung von 449,2 Millionen Euro und hat nun insgesamt 179 Millionen Euro eingesammelt. Westwing ist in 12 Ländern vert...
Millionenspritze für Westwing:
Westwing, Onlinehändler für Home & Living, haucht in seiner TV-Kampagne "Ich bin es ... Deine Inspiration". Das darf Westwing demnächst etwas lauter und noch internationaler sagen. Denn der Shop hat 25 frische Millionen im Rücken. Das Geld kommt von den bestehenden Anteilseignern. Westwing aus dem Hause Rocket Internet klettert damit auf eine Bewertung von 449,2 Millionen Euro und hat nun insgesamt 179 Millionen Euro eingesammelt. Westwing ist in 12 Ländern vertreten. 2013 lag der Jahresumsatz bei 111 Millionen Euro.Jetzt lesen: Goldmann Sachs hilft Mister Spex, Amazon hilft Hardware-Start-ups.
Mister Spex:
Das kann sich sehen lassen: Mister Spex (Umsatz: 48 Millionen Euro) gewinnt Goldman Sachs als neuen Großinvestor und bekommt von den Bankern und Scottish Equity Partners, DN Capital sowie XAnge 32 Millionen Euro in die Kasse. Die Investment-Bank bekommt dafür 20 Prozent. 2013 hatte Mister Spex die schwedischen Shops Lensstore und Loveyewear übernommen und damit seinen Umsatz massiv gehebelt. Die WeltZitat des Tages:“Der Gang an die Börse bleibt eine Option, jedoch nicht in naher Zukunft”. Mister Spex-Gründer Dirk Graber. Die Welt
Zalando
Bei Zalando ist nun ein konzernweiter Betriebsrat nach europäischem Recht angetreten. Er vertritt alle 7000 Mitarbeiter des Online-Händlers. Verdi hat indes am mangelnden eigenen Einfluss Auswahlverfahren was zu mosern. TagesspiegelRewe & Apple Pay:
Rewe unterstützt Apple Pay nicht. Ein Youtube-Video sorgte für Verwirrung, weil es zeigt, wie an einer Rewe-Kasse mit Apple Pay bezahlt wurde. Kassenterminals in den Märkten seien grundsätzlich NFC-fähig, die Funktionalität sei jedoch "nicht generell freigeschaltet", heißt es bei Rewe laut iphone-Ticker. Man achte bitte auf den Wortlaut "nicht generell freigeschaltet". Rewe lässt sich da ein Türchen offen, falls einige selbstständige Kaufleute der Rewe da der Zentrale ein Stück weit voraus sind.Gravis:
Mit dem Claim „Genau mein digital“ will Gravis die digitale Mitte besser ansprechen. Sie gehören dazu, wenn Sie zwischen 35 und 49 Jahre alt sind. Dann sollen Sie sich von der Hipster-lastigen Werbekampagne angesprochen fühlen. NeuhandelnEis.de:
Eine junge Frau reitet in einem Spot auf einem Hot-Dog-Würstchen, der Mann steuert in einem Hochgeschwindigkeitszug in einen Berg. Im jüngsten Werbespot des Erotikshops Eis.de stellt sich die Agentur Jung von Matt so "ekstatische Glücksmomente" vor. Wir fragen uns indes: Wer bitte ist da die Zielgruppe? Unreife Pennäler?Anzeige
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Enamora:
Andererseits bemüht sich Eis.de wenigstens um Kreativität. Gänzlich uninspiriert ist dagegen der TV-Spot von Online-Wäschespezialist Enamora. Für ein siebenstelliges Bruttowerbevolumen bekommt man im TV-Spot unter anderem bei RTL2, Sixx, Viva, TLC nett lächelnde Frauen in Dessous zu sehen. Der Handzettel als Bewegtbild - quasi.Digitale Welt:
Indiegogo:
Indiegogo denkt Crowdfunding weiter und bietet jenseits der Geldsammel-Plafform jetzt auch einen Online-Shop namens InDemand auf. Dort können Crowdfunding-Projekte ihre Produkte dann direkt an Erstkunden verkaufen.Boohoo:
Boohoo ist derzeit mehr Boo! als Hoo!. Zwar lag das Wachstum an Black Friday bei 25 Prozent, war aber nur halb so hoch wie erhofft. Die Folge: Kurssturz des Modeshops an der Börse um bis zu 45 Prozent. Internet RetailingAmazon:
Amazon entwickelt angeblich eine Plattform für Hardware-Erfinder. Start-ups sollen auf dem Portal an eigenen Gadgets im Bereich Wearables und Robotics frickeln und diese verkaufen. Re/CodeDigitale Trends & Fakten:
Mobile:
Walgreens, Home Depot, L'Oréal und Sephora sowie Starwood Hotels machen mobil einen herausragend guten Job. Findet der Think-Tank L2. Bei Home Depot wird beispielsweise die App “In-Store Experience" gelobt, Walgreens begeistert mit dem Kundenbindungsprogramm.
Grafik des Tages: Smart Home und Internet of Things. Das dauert noch ein bisschen. Deloitte schätzt die Zahl der in diesem Sinne vernetzten Haushalte in Deutschland auf aktuell rund 315.000. Bei idealen Rahmenbedingungen gehen die Analysten von einer Million smarter Haushalte im Jahr 2018 aus, sollte die Entwicklung eher konservativ laufen wird diese Marke erst 2020 erreicht werden.

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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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