Google steigt in den Handymarkt ein

Google steigt in den Handymarkt ein

Google hat wie erwartet sein Smartphone Nexus One vorgestellt. Damit bekommt das iPhone von Apple nun ernsthafte Konkurrenz.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Nexus One, das auf der Grundlage des Google-eigenen Betriebssystems Android läuft, hat auch von der Softwareseite aus durchaus das Zeug, gegen das iPhone von Apple anzutreten: Google hat für das Betriebssystem das Open Source-Modell gewählt. Das bedeutet, dass die Android-Quellcodes freigegeben sind und jeder Programmierer, der eine Anwendung basteln will, dies tun kann.

Bei Apple sind auf dieser Weise inzwischen mehr als 100.000 so genannte Apps programmiert worden, die den eigentlichen Charme des Mobiltelefons ausmachen. Denn jeder Anwender kann sich sein Handy so bestücken, wie er es will. Apple erklärte jüngst, die Zahl der Downloads von Anwendungen für iPhone und iPod touch habe die Drei-Milliarden-Marke geknackt.

Das Nexus One macht allerdings auch den Smartphones anderer Hersteller Konkurrenz, die mit dem Google-Betriebssystem Android ausgestattet sind.

Internetanwendungen von Google

Das Google-Handy verfügt über die neueste Version von Android und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Internetanwendungen von Google. So sollen sich beispielsweise Fotos und Videos einfach im Netz speichern oder auf der Plattform der Google-Tochter YouTube hochladen lassen.

Das Nexus One soll zunächst nur in den USA, Großbritannien, Singapur und Hongkong zu kaufen sein und wird über den Google-Webshop vertrieben. Bis das Nexus One nach Deutschland kommt, wird vermutlich noch etwas Zeit vergehen. Vodafone will das Gerät Medienberichten zufolge jedoch "in naher Zukunft" in Europa auf den Markt bringen.

Sybille Wilhelm

Unter
http://www.youtube.com/watch?v=hvzxZ8tOBcQ gibt es ein Anwendervideo von Nexus One.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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