
Handy warnt Fußgänger vor Unfällen
Das japanische Unternehmen Oki Electric Industry hat den Prototypen eines Handys vorgestellt, das die Verkehrssicherheit für Fußgänger erhöhen soll. Ermöglicht wird dies durch die Verbindung von GPS und DSRC (Dedicated Short Range Communication) im Mobilfelefon.
Thomas RehmRedakteurÜber das DSRC-Modul registriert das Telefon alle Fahrzeuge in der Umgebung, die ebenfalls mit einem DSRC-Chip ausgerüstet sind. Dazu senden die Chips in regelmäßigen Intervallen Signale aus. Kommt ein Auto in einen zuvor um das Telefon festgelegten Bereich, so wird die Position beider und deren Abstand laufend überwacht. Mithilfe von GPS-Daten wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der sich der Handybesitzer und die erfassten Autos aufeinander zubewegen und eine Unfallwahrscheinlichkeit errechnet. Sobald der Fußgänger einem Wagen zu nahe kommt, wird er durch einen Vibrationsalarm beziehungsweise durch Meldungen gewarnt. (KC)

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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