Highstreet bietet für Karstadt

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2 Min.Aktualisiert am
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Das Vermieter-Konsortium Highstreet hat in letzter Minute doch noch ein Kaufangebot für Karstadt abgegeben. Die Sitzung des Gläubigerausschusses hat mittlerweile begonnen

Der Vorstoß kam kurz vor Ende der Bieterfrist, die an diesem Freitag ausläuft. Neben Highstreet haben der deutsch-schwedische Investor Triton sowie die Berggruen Holding eine Offerte für Unternehmen mit seinen 120 Warenhäusern vorgelegt.

Der Gläubigerausschuss tritt an diesem Vormittag zusammen, um die Gebote zu prüfen und über einen Käufer zu entscheiden. Die Gläubiger können auch beschließen, die Frist noch zu verlängern, sollte noch Klärungsbedarf bestehen.

Highstreet gehört die Mehrzahl der Karstadt-Immobilien. Hinter dem Gremium steht die Bank Goldman Sachs, die eine Mehrheit besitzt. Weitere Partner sind die Deutsche Bank und die italienischen Unternehmen Borletti, Generali und Pirelli.

Der Mann hinter Highstreet: Borletti

Maurizio Borletti hat bereits Warenhaus-Erfahrung mit der italienischen Kette La Rinascente und dem französischen Kaufhaus Printemps gesammelt. Der erst 43 Jahre alte Italiener hatte sich einst vorgenommen, die 13 Häuser von La Rinascente zu "Kathedralen des Luxus" zu machen. Zu seinem Imperium zählen auch rund 150 Filialen der etwas billigeren Upim-Warenhäuser.

Außerdem hatte sich der italienische Unternehmer schon im Jahr 2008 für den Erwerb von Kaufhof interessiert. Seitdem kursieren Spekulationen, der Italiener könne für eine Fusion von Karstadt und Kaufhof sorgen.

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