Nach sechs Monaten summiere sich der von den großflächigen Bau- und Heimwerkermärkten erzielte Bruttoumsatz somit auf 9,31 Milliarden Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 entspricht dies einem Plus von 1,7 Prozent auf unbereinigter Fläche.
Stabiles Wachstum
Der BHB bewertet dieses Ergebnis als "sehr positiv" für die Branche, die damit im vierten Quartal in Folge ein stabiles Wachstum vorweisen kann. Denn auch auf bereinigter Fläche sei am Ende statistisch gesehen mehr Umsatz in den Kassen der Märkte als im Vorjahr. Für die bereinigte Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr meldet der Verband eine Steigerungsrate von 1,6 Prozent.
Gartenmöbel legten um 2,5 Prozent, Gartenwerkzeuge um vier Prozent zu und blieben auf Wachstumskurs. "Doch auch hier gingen die Steigerungsraten im Vergleich zum ersten Quartal 2010 zurück", meldet der Verband.
Schwimmbecken und Klimageräte verhalfen übrigens den Warengruppen, in denen sie geführt werden, ebenfalls zu einem mehr als zufriedenstellenden Zwischenergebnis.
So errechnet der BHB/GfK-Report für die Warengruppe Freizeit, Basteln, Werken, dem der Bereich Schwimmbecken und Poolzubehör zugeordnet ist, im ersten Halbjahr einen Mehrumsatz von 9,6 Prozent. Die Warengruppe Sanitär und Heizung, die unter anderem die Klimageräte abbildet, kommt insgesamt auf eine Wachstumsrate von 3,6 Prozent.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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