Ende November rollen die Bagger für den Bau des ersten Ikea-Möbelhauses in einer Innenstadt. Das Projekt in Hamburg-Altona ist bislang einmalig.
Dabei bemüht sich Ikea, die umliegenden Einwohner frühzeitig zu informieren: Auf einer Informationsveranstaltung Mitte November sollen sich Anwohner und Einzelhändler über die Details der Bauphase informieren und Fragen stellen können.
Flexibles Lieferkonzept
Das erste Ikea-Einrichtungshaus in einer Fußgängerzone soll über ein besonders flexibles Lieferkonzept für den Möbeltransport verfügen. Dabei sollen Möbeltaxen, Leihanhänger für Fahrräder und Elektromobilität "eine große Rolle spielen", so das Unternehmen.
Ikea investiert nach eigenen Angaben mehr als 80 Millionen Euro (ohne Grundstück) in den Standort. Die Verkaufsfläche soll 18.000 Quadratmeter umfassen. Der Möbelhändler verfügt in Deutschland über 46 Standorte mit insgesamt 4.447 Mitarbeitern. In Essen betreibt Ikea im Westviertel unweit des Einkaufzentrums Limbecker Platz ein Möbelhaus in einer Citylage. Es handelt sich jedoch nicht um einen Neubau an einer Fußgängerzone.
