Ikea trennt sich von Manager mit rechtsextremen Kontakten

Ikea trennt sich von Manager mit rechtsextremen Kontakten

Der Möbelhändler Ikea und ein Manager, der wegen Kontakten zu Rechtsextremen freigestellt wurden, haben sich nun "einvernehmlich getrennt".

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Das hessische Justizministerium, das die Entlassung beantragt hatte, müsse sich nun bis 9. Januar zu der Stellungnahme des Beschuldigten äußern, sagte ein Sprecher des Gerichts in Frankfurt.

Dann werde die Präsidentenkammer entscheiden. In dem Verfahren haben die Beteiligten die Beweis- und Darlegungslast. Die Kammer selbst kann nicht ermitteln.

Eintragungen auf Facebook lieferten Beweise

Der Beschuldigte habe sich schriftlich zu den Vorwürfen geäußert und sich dabei ausdrücklich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekannt, sagte der Gerichtssprecher.

Die Vorwürfe gegen ihn ergäben sich bislang aus Eintragungen auf seiner Facebook-Seite. "Wir sehen überhaupt keinen Anlass, von unserem Antrag abzurücken", so der Gerichtssprecher.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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