
IT-Megadeals erleben Renaissance
Die eigentlich totgesagten Outsourcing-Megadeals, mit Auftragswerten von mehr als einer Mrd. Dollar, sind aus der Versenkung aufgetaucht und werden in diesem Jahr das Gesamtvolumen des Vorjahres übertreffen.
Thomas RehmRedakteurAllein im abgelaufenen dritten Quartal verzeichnete TPI acht Megadeals mit einem Gesamtvolumen von 13,5 Mrd. Dollar. "Es sieht so aus, als würde es ein ziemlich starkes Jahr für die Megadeals", sagte TPI-Manager Peter A. Allen. Der Anteil der Riesenverträge am gesamten Outsourcing-Markt wird sich in diesem Jahr auf 17 Prozent summieren und damit so hoch sein wie schon seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Den Löwenanteil dieser Deals schnappen sich laut Allen allerdings die Schwergewichte IBM und Accenture. Alle anderen sind dahinter weit abgeschlagen.
Nach anders lautenden Meinungen einiger Analysten steht den Outsourcing-Megadeals aber das Ende bevor. Sie seien zu wenig profitabel für die Service-Firmen und brächten den Auftraggebern oft nicht den gewünschten Erfolg. Der Trend gehe eher zu kleineren Vereinbarungen mit spezifischen Geschäftszielen. Für den Forresteranalysten Robert McNeill wird der Markt durch den Trend zu kleineren Aufträgen sehr viel wettbewerbsintensiver. In Folge dessen sollen auch die Preise purzeln. (KC)
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Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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