Prognose

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Prognose".

67 Beiträge

Foto: Frau plant am Küchentisch Geschenkbudget mit Liste, Rechner, Smartphone und verpackten Paketen
© Black Forest Labs / Flux

Volle Wunschzettel, knappe Kassen in den USA

Das US-Weihnachtsgeschäft steuert auf ein Umsatzplus von 4,3 bis 4,9 Prozent und über 1,7 Bio. Dollar zu, zitiert Retaildive.com eine Studie des Shoppingcenter-Verbands ICSC. 78 Prozent der Befragten wolle mindestens so viel ausgeben wie im Vorjahr. Doch knapp jeder Zweite bange um das Geschenkebudget, die Hälfte spüre den Druck von Schulden. Der Anteil derer, die KI-Assistenten einsetzen wollen, steige von 47 auf gut 60 Prozent. Vor dem Kauf wolle trotzdem 86 Prozent zusätzlich recherchieren.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt Kartons neben verpackten Servern in einer hellen Frachtlagerhalle
© OpenAI

WTO: KI-Boom hievt den Handel über die Krise

Die Welthandelsorganisation WTO rechnet 2026 mit 3,9 Prozent Wachstum im Warenhandel statt der bisher erwarteten 1,9 Prozent, berichtet Stern.de. Den Schub liefere vor allem die KI-Nachfrage nach Halbleitern, Rechenzentren und digitaler Infrastruktur. Sie wiege die Folgen der zeitweise gesperrten Straße von Hormus mehr als auf. Den Handel mit Dienstleistungen sehe die WTO dagegen bei 3,3 statt 4,8 Prozent. Vor allem das Geschäft mit Transport und Reisen leide unter den hohen Spritkosten und Flugbeschränkungen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Arbeiter prüft folierte Palette mit Metallteilen in sauberer moderner Verladehalle.
© OpenAI

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose auf 1,3 Prozent

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für 2026 von 0,5 auf 1,3 Prozent angehoben, berichtet Manager-Magazin.de. Die Wirtschaft habe Iran-Krieg und teure Energie besser verkraftet als erwartet, das Plus stütze sich vor allem auf Exporte, staatliche Investitionen und Verteidigungsausgaben. Für 2027 erwarte Berlin 1,1 Prozent, für 2028 nur noch 0,6 Prozent.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: IT-Mitarbeiter prüft Kabel an einem Serverschrank in einem sauberen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

KI-Ausgaben klettern auf 28,7 Mrd. Euro

Die KI-Ausgaben in Deutschland klettern 2026 auf rund 28,7 Mrd. Euro, berichtet Golem.de. Der Posten für generative KI verdopple sich auf 11,5 Mrd. Euro. Der sinkende Tokenpreis treibe die Nutzung stärker nach oben, als er die Rechnung entlaste. Goldman Sachs erwarte bis 2030 den 24-fachen Tokenverbrauch. Dabei benötige nur jede zehnte Aufgabe ein Spitzenmodell, doch lande mehr als die Hälfte der Anfragen dort. Gegenmittel seien Model-Routing, Prompt-Caching, Nutzungslimits und Schulungen.

Redaktion07.10.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: 1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer
© OpenAI

1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer

Die OECD rechnet für Deutschland in diesem Jahr mit 1,1 Prozent Wachstum statt der im Juni erwarteten 0,7 Prozent, berichtet Tagesschau.de. Den Schub liefere vor allem der Export von Elektronik und Ausrüstung im Sog des KI-Booms, hinzu komme öffentliches Geld für Verteidigung und Infrastruktur. Für 2027 bleibe es bei 1,1 Prozent. Den Haken sehe die OECD im Iran-Krieg: Dauere er an oder eskaliere er, verteuere sich Energie, was den privaten Konsum weiter belasten werde.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Offene Serverkomponente, Laptop, Barcodescanner und Pakete auf einem hellen Arbeitstisch
© Black Forest Labs / Flux

Deutschlands KI-Rechnung steigt auf 28,7 Mrd. Euro

Deutsche Unternehmen stecken 2026 voraussichtlich 28,7 Mrd. Euro in künstliche Intelligenz, 48 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Zeit.de. Ein wesentlicher Treiber sei generative KI: Ihr Volumen verdopple sich auf 11,5 Mrd. Euro, rund 40 Prozent des Markts. Software lege um 65 Prozent auf 16 Mrd. Euro zu, bei Dienstleistungen und Hardware betrage das Plus jeweils rund 30 Prozent. Für 2027 rechne der Marktforscher IDC mit weiteren 40 Prozent auf 40,3 Mrd. Euro.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Verpacktes Fahrradlaufrad und Versandkartons in einem modernen Lager mit Fahrradteilen
© Black Forest Labs / Flux

Bike24 tritt kräftiger in die Pedale

Bike24 hebt seine Umsatzprognose für 2026 auf 345 bis 360 Mio. Euro an, berichtet Retail-News.de. Bislang habe der Fahrradhändler 318 bis 332 Mio. Euro angepeilt. Beim Ergebnis sehe es weniger optimistisch aus: Die Spanne für das bereinigte Ebitda schrumpfe wohl von 16 bis 20 auf 16 bis 18 Mio. Euro. Als Gründe nenne das Unternehmen die Expansion, die zuletzt nach Dänemark, Slowenien und Irland geführt habe, den veränderten Produktmix und die geopolitischen Belastungen.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann prüft in einem hellen Rechenzentrum ein Serverrack mit geordneten Kabeln
© Black Forest Labs / Flux

Gartner schraubt KI-Prognose auf 2,7 Bio. Dollar

Gartner schraubt seine Prognose nach oben: Die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz werden 2026 wohl um knapp 50 Prozent auf 2,7 Bio. Dollar klettern, berichtet Heise.de. Damit stecke in rund 42 Prozent aller IT-Ausgaben Künstliche Intelligenz. Den Löwenanteil von 1,48 Bio. Dollar schlucke die Infrastruktur, die steigenden Speicherpreise bremsten den Ausbau kaum. Nach der Ernüchterung über generative KI griffen Unternehmen lieber zu den eingebauten Funktionen ihrer Stammanbieter. Modellentwickler müssten künftig günstiger liefern, trotzdem solle sich ihr Segment auf 28,3 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln.

Redaktion18.09.262 Min.
3D-Illustration: Geschenkbox mit Sprechblase, Laden- und Einkaufswagen-Symbolen auf gebogenen Formen
© Black Forest Labs / Flux

Weihnachten in den USA: Eine Bio. Dollar Umsatz

Dieses Jahr überschreitet der amerikanische Handel im November und Dezember, Holiday Season, wohl die Marke von einer Bio. Dollar, zitiert Retaildive.com eine Umfrage von Bain & Company. Das erwartete Plus dürfte somit bei 4,5 Prozent liegen, auch wenn es zur Hälfte der Inflation geschuldet sei. Der stationäre Handel könne 2,5 Prozent zulegen, der Online-Handel hingegen neun Prozent. Diesen Winter hätte sich jeder vierte Befragte vorgenommen, seine Geschenksuche auf KI-Plattformen zu starten.

Redaktion10.09.262 Min.
Mann in Arbeitskleidung nutzt Scanner-Gerät zwischen Regalen mit Kartons im Lager
© Black Forest Labs / Flux

USA: E-Commerce wird immer saisonaler

Im amerikanischen Online-Handel klaffte 2025 zwischen dem umsatzschwächsten Monat, Februar mit 77,1 Mrd. Dollar, und dem stärksten Monat, Dezember mit 113,9 Mrd., ein Differenz von rund 48 Prozent, berichtet Retail-News.de. Wegen der steigenden Saisonalität sei es ratsam, Werbebudgets schon vor dem Nachfragegipfel hochzufahren; im Spitzenmonat werde Reichweite teuer. Dafür könne man die umsatzschwachen Monate für Bestandsbereinigung, Sortimentsplanung und den Vorlauf zur nächsten Hochsaison nutzen.

Redaktion09.09.263 Min.
Frau hält Kleidungsstück im Laden und überlegt nachdenklich vor dem Kauf
© Black Forest Labs / Flux

Verbraucherstimmung: mehr Kauflust, wenig Zuversicht

Das Konsumbarometer des HDE steigt im September wieder leicht. Der Wert liege aber unter dem Jahresbeginn und unter dem Vorjahr, eine Belebung des privaten Konsums sei nicht erkennbar. Immerhin ziehe die Anschaffungsneigung an und erreiche Vorjahresniveau, auch wandere vermehrt Geld vom Sparschwein ins Portemonnaie. Auch die Konjunkturerwartung falle optimistischer aus als im Vormonat.

Redaktion08.09.262 Min.
Eine Verkäuferin betreut mehrere wartende Kunden im Laden – Symbol für Personalmangel im Einzelhandel
© Black Forest Labs / Flux

Verkäufer werden knapper als Pflegekräfte

Der deutschen Wirtschaft fehlen womöglich 723.000 Fachkräfte im Jahr 2029, was einer Verdoppelung seit 2025 entspräche, zitiert Spiegel.de eine IW-Studie. Die größte Einzellücke könnte im Verkauf klaffen: Rund 39.100 Stellen blieben unbesetzt, gut doppelt so viele wie in der Krankenpflege. Mögliche Ursachen seien Renteneintritte, zu wenig Nachwuchs und weniger Zuwanderung. Eine Erholung der Konjunktur würde die Problematik sogar verschärfen.

Redaktion08.09.262 Min.

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