Der Grund für die IT-Malaise bei den Finanzdienstleistern liegt laut Adecco in der Tatsache, dass immer mehr Banken und Versicherer ihre IT-Infrastruktur auslagern und auf günstigere Softwareentwicklungen im Ausland setzen. Auch die Telekom-Industrie, die Elektronikbranche sowie die Software- und Beratungshäuser verzeichnen einen Stellenrückgang von rund 50 Prozent. Dies allerdings von einem hohen Niveau aus, denn die IT-Dienstleister haben mit 2.057 ausgeschriebenen Stellen einen Anteil von 21 Prozent aller angebotenen Jobs gestellt.
Bei den gefragtesten Berufen steht es um Netz- und Internetexperten besonders schlecht. In dieser Sparte ist die Zahl freier Positionen gegenüber dem Vorjahr um fast 70 Prozent zurückgegangen. CAD/CAM-Profis liegen mit einem Minus von 35 Prozent hier noch am besten. Nach Regionen betrachtet haben IT-Experten in Nordrhein-Westfalen derzeit die besten Chancen. In diesem Bundesland seien aktuell 1.815 IT-Jobs ausgeschrieben. Im Gegensatz dazu befindet sich das "Laptop-und-Lederhose"-Musterland Bayern in der Krise: Hier haben die Unternehmen in den ersten acht Monaten bisher zur 1.287 IT-Stellen ausgeschrieben, im Vorjahr waren es noch 2.455. (KC)
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Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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