
Jetzt gucken auch die Deutschen Kino mit Amazon Prime
In den USA können Amazon-Prime-Kunden schon länger kostenlos Filme und Fernsehserien gucken, werbefrei. Jetzt rüstet Amazon auch hierzulande seinen Dienst mit dem Service "Prime Instant Video" auf und greift damit iTunes, Watchever und Co an.Am 26. Februar startet der erweiterte Service.
Jetzt kommen noch Filme und Serien dazu - und damit ein weiterer Baustein, mit dem sich Amazon in die Köpfe seiner Top-Kunden einbrennen kann. Für "Prime Instant Video" kombiniert Amazon seinen Dienst Lovefilm Video on Demand und Amazon Prime. "Prime Instant Video" kann auf Spielekonsolen, Smart TVs, mobilen Endgeräten und dem Kindle Fire HD genutzt werden. Mit dem Kindle Fire HD ist auch eine Offline-Nutzung möglich. Lovefilm soll sich künftig auf den physischen Verleih beschränken.
Kampfpreis 49 Euro
Nach der Eingliederung von Prime Instant Video wird der Mitgliedsbeitrag für eine Amazon Prime-Mitgliedschaft 49 Euro betragen. Bisherige Prime-Mitglieder können Prime Instant Video bis zum nächsten Verlängerungsdatum der Prime-Mitgliedschaft kostenlos nutzen. Das neue Angebot bewirbt Amazon derzeit massiv auf der Homepage und verspricht 12.000 Filme und Serienepisoden. Der Umfang ist damit ähnlich wie bei Watchever. Dieser Dienst kostet aber 107,88 Euro im Jahr. Amazon will zudem auch hier selbst produzierten TV-Serien ins Programm heben.
Jetzt kann man natürlich fröhlich spekulieren, inwelchem Umfang Kunden angesichts der Preiserhöhung bei Prime abwandern, weil sie das neue Angebot nicht so bolle finden, oder nicht nutzen können und inwiefern es neue Kunden lockt. Kein Ahnung. So weit es mich angeht. Ich bin Prime-Kunde und freu mich sehr über "Prime Instant Video".
TheNextWeb beschäftigt sich zudem mit den Implikationen für Lovefilm
Danke an Danny Giessner für den Weckruf
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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