Jetzt trifft es SinnLeffers

Jetzt trifft es SinnLeffers

Nach Wehmeyer und Hertie nun auch SinnLeffers: Der Textilhändler hat die Eröffnung des Insolvenz-Planverfahrens beantragt.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Situation bei SinnLeffers soll laut Focus Online nicht ganz so bedrohlich sein wie etwa bei Hertie. „Filial-Schließungen wird es allerdings definitiv geben, und auch Entlassungen stehen auf der Tagesordnung”, heißt es im Focus-Newsportal.

Bereinigung des Portfolios

Die Beteiligungsfirma Deutsche Industrie Holding GmbH, Eigentümerin von SinnLeffers seit Anfang 2008, strebt eine Sanierung in Eigenregie an. Wie viele der 47 Textilhäuser geschlossen werden müssen, ist bisher nicht bekannt.

Patrick Feller, Sprecher der Geschäftsführung, hat laut dem Fachblatt Textilwirtschaft bereits vor wenigen Tagen eine Portfolio-Bereinigung angekündigt. SinnLeffers beschäftigt in Deutschland 4.100 Mitarbeiter.

Damit spitzt sich die Lage im deutschen Textilhandel zu. Neben SinnLeffers, Wehmeyer und Hertie stecken auch die Adler-Modemärkte in der Krise. Die Filialen sollen verkauft werden, da sie „kein strategischer Bestandteil des Portfolios” der Muttergesellschaft Metro Group mehr seien, sagte kürzlich Metro-Chef Eckhard Cordes.

Mittlerweile meldete die Lebensmittel Zeitung die erste Schließung eines Hertie-Kaufhauses im Hamburger Nobelviertel Eppendorf . Das zurzeit wegen Umbauarbeiten geschlossene Geschäft soll nicht wieder eröffnet werden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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