Karstadt steht vor tiefen Einschnitten

Karstadt steht vor tiefen Einschnitten

2 Min.Aktualisiert am
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Was bisher schon immer wieder diskutiert wurde, wird wahrscheinlicher: Die Karstadt-Sanierung wird nicht ohne Schließungen von Häusern möglich sein. Nur: wieviele ist weiter unklar.

Am 23. Oktober sollen die Aufsichtsräte weiter über das Konzept und die künftige Besetzung der Unternehmensspitze beraten. Nach Medienberichten könnten von der Sanierung bis zu 30 Filialen und bis zu 4.000 Mitarbeiter betroffen sein.

Verdi enttäuscht

In einer ersten Stellungnahme nach der Sitzung sprach der Karstadt-Gesamtbetriebsratschef und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Hellmut Patzelt von einem schwierigen Tag für die Beschäftigten und das Unternehmen. Es komme nun in den anstehenden Verhandlungen darauf an, das Management davon zu überzeugen, dass Karstadt eine Zukunft habe, sagte er. Über mögliche Einschnitte müsse nun verhandelt werden, sagte Aufsichtsratsmitglied Stefanie Nutzenberger, die bei Verdi für den Bereich Handel zuständig ist.
Das, was das Management heute vorgelegt habe, werde den Anforderungen an ein Zukunftskonzept und den Chancen für Karstadt nicht gerecht, betonte Nutzenberger. "Wir erwarten, dass das Management ein schlüssiges Konzept für ein Warenhaus der Zukunft präsentiert, das die jeweiligen regionalen und lokalen Wünsche der Kunden bezogen auf das Sortiment sowie ausreichendes Personal in den Mittelpunkt stellt." Karstadt brauche zudem eine Überprüfung der Strukturen und Abläufe in jeder Filiale. 

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