Karstadt verpfändete schon 2008 den eigenen Namen

Karstadt verpfändete schon 2008 den eigenen Namen

Bereits 2008 wurden die Namensrechte an der Marke "Karstadt" an einen Pensionsfonds verpfändet. Jetzt muss das Unternehmen womöglich Nutzungsgebühren bezahlen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der Sprecher des Karstadt-Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg, Thomas Schulz, bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Bild".

Mögliche Nutzungsgebühr für Namensrechte

Nach Angaben der Zeitung verhandelt derzeit der Vorstand des Pensionsfonds mit Görg über eine Nutzungsgebühr für die Namensrechte. Dies wollte Schulz nicht bestätigen. Er sagte lediglich, dass es zwar aktuell Gespräche liefen. Worüber im Einzelnen verhandelt werde, wollte der Sprecher jedoch nicht sagen.

Schon im August war Görg mit den Worten zitiert worden: „Wir haben mit der Lupe nach der Substanz in diesem Unternehmen gesucht, aber wir haben nichts Nennenswertes gefunden. In diesem Hause gibt es wirklich nichts, was nicht anderen Leuten gehört."

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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