
Karstadt will künftig nach Leistung bezahlen
Bei Karstadt sollen finanzielle Anreizprogramme die Motivation der Mitarbeiter heben. Für Verdi sind solche Bezahlmodelle "kein Teufelszeug" - allerdings fordert die Gewerkschaft dafür Regeln.
David WöllensteinRedakteurChancen für alle Mitarbeiter
So sollten aus Sicht von Verdi alle Beschäftigten die Chance bekommen zu profitieren - auch die Mitarbeiter an der Kasse und im Warenservicebereich. Eine Selbstverständlichkeit müsse sein, dass die Leistungsanreize zusätzlich zu den Tariflöhnen gezahlt werden.
Die Essener Warenhauskette zählt 120 Filialen, die Zahl der Beschäftigten wurde zuletzt mit rund 25.000 angegeben. Derzeit verzichten die Karstadt-Beschäftigten zur Sanierung des Unternehmens auf Teile von Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Diese Vereinbarung wurde in einem sogenannten Sanierungstarifvertrag getroffen, der 2012 ausläuft.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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