Kartellamt mahnt Edeka ab

Kartellamt mahnt Edeka ab

Das Bundeskartellamt mahnt Edeka ab, weil die Handelsgruppe bei der Übernahme von Plus "Hochzeitsrabatte" von den Lieferanten gefordert hatte.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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In einer vorläufigen Bewertung dieser "Hochzeitsrabatte" macht die Behörde Edeka den Vorwurf, ihre Nachfrage-Macht gegenüber Lieferanten damit missbräuchlich ausgenutzt zu haben. Solche Forderungen seien nicht nur nachteilig für Lieferanten. Edeka könne so auch die eigene Marktmacht gegenüber kleineren Handelsunternehmen weiter ausbauen.

Kein Bußgeld

Der Edeka, der bis zum 20. September eine Frist zur Stellungnahme eingeräumt wurde, drohe kein Bußgeld. Die abschließende Entscheidung des Kartellamtes in dem Verwaltungsverfahren soll eine grundsätzliche Bedeutung für die Branche haben.

Edeka kommentierte die Mitteilung und die Vorwürfe des Bundeskartellamtes auf dpa-Anfrage nicht. Ein Sprecher wies darauf hin, dass es sich um ein laufendes Verfahren handele. Die Behörde hatte im April 2009 die Edeka-Zentrale in Hamburg durchsucht. Es war nach Hinweisen aus dem Fusionskontrollverfahren zur Übernahme von Plus-Filialen und einer Beschwerde des Markenverbandes aktiv geworden.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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