Der Warenhausbetreiber Kaufhof schließt in einem Jahr vier unprofitable Filialen. Insgesamt sind 228 Mitarbeiter betroffen.
Die vier Filialen seien nicht profitabel und hätten auch langfristig nicht das Potenzial dazu, hieß es zur Begründung.
Einige Doppelstandorte betroffen
Kaufhof betreibt 109 Warenhäuser in mehr als 80 Städten in Deutschland, außerdem 15 Sporthäuser und 15 Warenhäuser in Belgien. Das Unternehmen hat 24.500 Mitarbeiter und machte im vergangenen Jahr 3,6 Milliarden Euro Umsatz.
In Köln gibt es nach der Schließung, die im Juni 2012 ansteht, noch 3 Häuser, in Oberhausen und Nürnberg je eines, in Gießen keines mehr.
Seit 1994 (Jahr der Fusion Kaufhof / Horten) wurden in Deutschland von den einst 400 Kaufhäusern rund 200 geschlossen. Der Marktanteil der Warenhäuser am Einzelhandelsumsatz beträgt aktuell rund 3 Prozent.
dpa / DH
