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Lekkerland: Umsatz rauf, Gewinn runter

Der Lebensmittel- und Tabakgroßhändler Lekkerland hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten - trotz Umsatzwachstum.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.Aktualisiert am
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Update (Juli 2026)

Dieser Beitrag stammt aus dem Jahr 2009. Lekkerland gehört seit 2020 zur REWE Group. Nach Unternehmensangaben belieferte der Convenience-Großhändler zuletzt rund 62.000 Verkaufspunkte in vier Ländern – Deutschland, den Niederlanden sowie Belgien und Spanien (dort als Conway) – und erzielte 2025 einen Umsatz von rund 15,3 Milliarden Euro bei etwa 5.900 Mitarbeitern. Zum Vergleich: 2009 waren es nach damaligen Angaben noch rund 134.000 belieferte Verkaufsstellen in elf Ländern. Zum Jahr 2026 stellte sich zudem der Vorstand neu auf.

Der Lebensmittel- und Tabakgroßhändler Lekkerland hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten – trotz Umsatzwachstum. Der Überschuss der Lekkerland AG & Co. KG sank 2008 auf 49 Millionen Euro nach 75 Millionen Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz stieg dagegen um 3,5 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Der Gewinneinbruch sei vor allem durch Sondereffekte wie die Anlaufkosten für die neue Food-Services-Division "Food Intelligence" für die Systemgastronomie verursacht worden.

Lekkerland habe zudem eine starke Kaufzurückhaltung der Tankstellen-Kunden in der ersten Jahreshälfte 2008 gespürt, als die Kraftstoffpreise sehr hoch waren. "Was die Kunden beim Sprit mehr bezahlen mussten, haben sie bei Süßigkeiten und ähnlichem gespart", sagte eine Sprecherin.

Keine Prognose für 2009

Lekkerland beliefert nach eigenen Angaben in elf europäischen Ländern etwa 134.000 Tankstellenshops, Kioske oder Kaufhäuser mit Produkten wie Süßigkeiten, Zigaretten, Getränken und Tiefkühlkost. In Europa beschäftigt Lekkerland 7.188 Menschen, 3.711 davon in Deutschland.

Eine Prognose für das laufende Jahr wollte Lekkerland nicht abgeben. Das Unternehmen wolle "durch den Ausbau des Sortiments und die Erschließung neuer Kundengruppen" wachsen.

dpa

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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