Letzte Chance für Einigung bei Neckermann

Letzte Chance für Einigung bei Neckermann

1 Min.Aktualisiert am
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Management und Gewerkschaft verhandeln wieder um die Zukunft des Versandhändlers Neckermann.de - und versuchen, eine Insolvenz abzuwenden. Der Druck steigt.

Gerungen wird um einen möglichst sozialverträglichen Abbau von insgesamt 1.380 Stellen. Der vom US-Finanzinvestor Sun Capital beherrschte Versandhändler mit bundesweit rund 2.400 Arbeitsplätzen will den Eigenhandel mit Textilien sowie das Frankfurter Zentrallager aufgeben. Das Kataloggeschäft war zuletzt so rapide eingebrochen, dass Erfolge aus dem Onlinehandel aufgezehrt wurden.

Kündigung am Jahresende

Die Arbeitnehmerseite verlangt eine Absicherung eventueller Abfindungen sowie eine Klärung der Auswahlkriterien bei Kündigungen. Nach Firmenangaben hatte das Unternehmen zuletzt am vergangenen Wochenende "sehr konkrete Angebote" gemacht, auch zu Abfindungen.

In einer aktuellen Stellungnahme der Neckermann.de GmbH heißt es: "Die Angebote für Abfindungen entsprechen den maximalen Möglichkeiten des Unternehmens und liegen weit über dem, was im Falle einer Insolvenz zu erwarten wäre."

Die Auszahlung der Kündigungsfristen bis Ende des Jahres für jeden Mitarbeiter zuzüglich einer Abfindung sei zudem "sehr viel mehr, als im Falle einer Insolvenz angesichts der gesetzlich festgelegten Obergrenzen zu erwarten" wäre, so das Unternehmen.

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