
Letzte Chance für Einigung bei Neckermann
Management und Gewerkschaft verhandeln wieder um die Zukunft des Versandhändlers Neckermann.de - und versuchen, eine Insolvenz abzuwenden. Der Druck steigt.
David WöllensteinRedakteurKündigung am Jahresende
Die Arbeitnehmerseite verlangt eine Absicherung eventueller Abfindungen sowie eine Klärung der Auswahlkriterien bei Kündigungen. Nach Firmenangaben hatte das Unternehmen zuletzt am vergangenen Wochenende "sehr konkrete Angebote" gemacht, auch zu Abfindungen.
In einer aktuellen Stellungnahme der Neckermann.de GmbH heißt es: "Die Angebote für Abfindungen entsprechen den maximalen Möglichkeiten des Unternehmens und liegen weit über dem, was im Falle einer Insolvenz zu erwarten wäre."
Die Auszahlung der Kündigungsfristen bis Ende des Jahres für jeden Mitarbeiter zuzüglich einer Abfindung sei zudem "sehr viel mehr, als im Falle einer Insolvenz angesichts der gesetzlich festgelegten Obergrenzen zu erwarten" wäre, so das Unternehmen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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