
Nun auch Neckermann-Gelände verkauft
Eine türkische Investorengruppe übernimmt das ehemalige Neckermann-Areal zum Schnäppchenpreis. Dort soll ein neues Handelszentrum entstehen.
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Eine türkische Investorengruppe übernimmt das ehemalige Neckermann-Areal zum Schnäppchenpreis. Dort soll ein neues Handelszentrum entstehen.

Der Hamburger Versender Otto will auf neckermann.de den Verkauf von Niedrigpreis-Artikel testen - und schauen, ob "die Marke noch zieht".

Der Handelsprofessor und frühere Neckermann-Manager Jochen Strähle über die Gründe des Verkaufs von Neckermann Österreich an einen deutschen Versender sowie Besonderheiten des Onlinehandels im Alpenland.

Der Bremer Logistikdienstleister BLG Group hat einen Großteil der Fläche des Neckermann-Geländes in Frankfurt gemietet. Dort ist aber noch jede Menge Platz.

Die Otto Group erwirbt aus der Insolvenzmasse der Neckermann.de GmbH die Rechte an der Marke des Versenders sowie sämtliche Domains.

Das Unternehmen Neckermann war unverkäuflich - nur das Hochregallager hat einen Investor gefunden. Und das rettet die Jobs von einigen Mitarbeitern.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Adidas: Ich halte ja Window-Shopping für einen der überschätztesten Gimmicks überhaupt, aber eine dennoch hübsche Lösung hat Adidas präsentiert. Ein Schaufenster als Touchscreen. Produkte kann man damit hin und herschieben und über eine URL dann auch direkt bestellen. GigaOM hat Fotos vom Test in Nürnberg. Neckermann: Weint. Wie Rakuten die Plattform stärkt und Libri auf das eBook setzt. Dies und mehr nach dem Klick.

Es ist nichts mehr da - das gilt auch für Neckermann. Gläubiger des Versenders werden ihre Forderungen abschreiben müssen. Dafür kritisieren der Insolvenzverwalter und Verdi den Besitzer des Unternehmens.

Letzte Schicht für die meisten Mitarbeiter, hohe Rabatte für die Kunden: Das wars für das Traditionsunternehmen Neckermann. "Der Markt hat entschieden", sagt der Insolvenzverwalter.

Verdi hat Neckermann aufgegeben, von den Investorengesprächen erwartet die Gewerkschaft nicht mehr viel. Stattdessen gehe es nur noch um ein geordnetes Ende des Versenders.

Was zu erwarten war, ist nun Realität: Der letzte verbliebene potenzielle Investor für Neckermann hat sich auch zurückgezogen. Damit ist das Aus für den Versandhändler unausweichlich.

Jetzt ist es endgültig: Für Neckermann gibt es keine Hoffnung mehr. Der Versender wird abgewickelt. Der Insolvenzverwalter betont aber, dass ein Fortbestand des Unternehmens noch möglich ist.