Während Frauen im Ladengeschäft dominieren, kaufen Männer deutlich häufiger online ein (Männer, online: einmal alle 2,5 Wochen, Frauen, online: einmal im Monat).
Russen mögen Läden, Social Media hat noch geringe Bedeutung
In Westeuropa korreliert die Wahrscheinlichkeit im Internet einzukaufen mit der Vermögenssituation. 61 Prozent der Befragten mit höherem Einkommen kaufen online, dies gilt nur für 44 Prozent derjenigen, mit geringerem Einkommen.
Westeuropäer bestellen am häufigsten, Russen am wenigsten im Internet. Regional werden die Differenzen in erster Linie durch unterschiedliche Einkaufkulturen und unterschiedliche Datengeschwindigkeiten im jeweiligen Netz bestimmt.
Insbesonders junge Menschen werden durch hohe Versandgebühren und Schwierigkeiten beim Umtausch der Ware vom Kauf im Internet abgehalten
Trotz technischer Fortschritte bleiben Sicherheitsbedenken beim Bezahlvorgang das größte Hindernis beim Einkauf im Internet.
Social Media hat gegenwärtig noch einen geringen Einfluss auf den Entscheidungsprozess beim Einkauf im Internet. Die Shopping-Optionen für mobile Endgeräte erfahren dagegen starke Nachfrage.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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