
Marktplätze: So abgeschlagen sind Rakuten und Co wirklich (Studie)
Wenn Händler sich über die Marktmacht von eBay und Amazon beklagen, dann sollten sie sich auch an die eigene Nase fassen. Sie füttern die Global Player derart, dass andere Anbieter nur eine Nebenrolle spielen. Schon der Blick auf die fünf umsatzstärksten Online-Marktplätze in Deutschland 2013 lässt ein krasses Missverhältnis erkennen.
Betrachtet wurde hier der Umsatz, der für die Marktplätze aus Provisionsumsätzen generiert wird, und nicht der Umsatz der verkauften Produkte.

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Auch das Ranking der Top-Shops wird von Amazon angeführt.
Den Gesamtumsatz der Top-1.000-Onlineshops beziffert das EHI für 2013 mit 30 Mrd. Euro, woraus sich eine Umsatzsteigerung von 4,1 Prozent ergibt.
Über ein Drittel (37,1 im Vergleich zu 32,3 Prozent im Vorjahr) des Umsatzes des Marktes wird von nur 10 Unternehmen erwirtschaftet. Die Top-100-Shops machen knapp zwei Drittel und die Top 500 bereits 86 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die Generalisten stellen mit fast 40 Prozent den größten Anteil am Gesamtmarkt dar.
Die Zahlen beruhen auf einer Händler-Befragung (EHI) und Statista-Hochrechnungen auf Basis einer Regressionsanalyse sowie Unternehmensangaben. Berücksichtigt wurde der Nettoumsatz mit physischen Gütern. Auf Grund einer neuen Methodik ist ein Vergleich mit dem Vorjahr aber nur bedingt möglich.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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