So also sieht die neue Kampagne von Redcoon aus. Die Busenwunder Gina-Lisa Lohfink, Micaela Schäfer, Jordan Carver sowie Casting-Siegerein Sandra Lang zeigen Oberweite. Nein, das teuerste am Spot waren nicht die Dekollete.
Nein, das teuerste am Spot waren nicht die Dekollete. Man kann die Art der Anmache im TV-Spot billig finden, den Massengeschmack trifft sie womöglich.
Was das auf Dauer mit der Marke Redcoon macht - unklar.
Wie man sich damit als "als zuverlässiger, schneller, kompetenter und günstiger Versender von Elektronikartikeln und Haushaltsgeräten" zeigen will, (O-Ton Redcoon-Gründer und Geschäftsführer Reiner Heckel) - unklar.
Ob es die die Markenbekanntheit tatsächlich erhöht - dafür ist der Spot zu humorbefreit und dann doch nicht nackig genug.
Der Media-Druck ist zumindest immens: 2000 TV-Spots auf reichweitenstarken Sendern wie Pro7, RTL, VOX, RTL2 und N-TV. Der Online-Marketingplan sieht einen Mix aus Reichweite und Special Interest Portalen vor. Großformatige Werbemittel und Homepage Events sind unter anderem gebucht auf bild.de, youtube, GMX, CHIP online oder Spiegel online - über 90% der Platzierungen arbeiten dabei mit Videoinszenierungen.
Was man mit Blick auf den Spot nur sagen kann: Redcoon hats nötig.
Der Umsatz des Online-Hoffnungsträgers, seit gut einem Jahr Mitglied der Media-Saturn Unternehmensgruppe, war zuletzt nicht gerade geil.
Für die Spots wohnen die Mädels gemeinsam in einer Luxus-Villa, hantieren am Pool mit Tablets und Smartphones und übertrumpfen sich in verschiedenen Spots gegenseitig in dem Bemühen, so "billig wie möglich" zu wirken, frei nach dem Kampagnen-Claim: "So viel billig gab's noch nie!".
Bereits vor den Dreharbeiten wurde nach einer großen Casting-Aktion von Kooperationspartner bild.de Sandra Lang als weiteres redcoon Girl in die Villa geholt.
