
Mazda folgt dem Trend
Mit dem CX-3 will sich der japanische Hersteller Mazda ein Stück vom wachsenden Absatzkuchen im SUV-Segment sichern - und mit der Kombination aus Diesel, Automatikgetriebe und Allradantrieb auch Flottenkunden überzeugen.
Björn BöerChefredakteurLimitierte Produktionskapazität
Klar, dass sich im massiven Verdrängungswettbewerb der Automobilbranche jeder Hersteller ein Stück vom wachsenden SUV-Kuchen abschneiden möchte. Und so erhofft sich auch Mazda vom neuen CX-3 einen kräftigen Schub. Für 2015 seien die Produktionskapazitäten noch auf 7.000 Fahrzeuge für Deutschland limitiert, erklärt Vertriebsdirektor Bernhard Kaplan, „2016 erwarten wir dann aber schon zwischen 15.000 und 20.000 CX-3-Verkäufe im deutschen Markt“.
Dass der trendige 4,28-Meter-Japaner, der gegen Fahrzeuge wie den Opel Mokka, den Renault Captur oder den Peugeot 2008 antritt, auch für den Arbeitsalltag gerüstet ist, zeigt nicht nur der Blick in den 350 Liter fassenden Kofferraum, sondern auch in die Angebotsliste: Berufliche Vielfahrer werden bei der Kombination aus 77 kW/105 PS-Diesel und Sechsgang-Automatik fündig und erhalten dazu auch noch Allradantrieb.
Diesel-Palette startet bei 21.990 Euro
Allerdings markiert diese Variante auch die Top-Version in bester Ausstattung („Sports-Line“) und ist mit einem Preis von 28.900 Euro bereits der Kleinwagenklasse entwachsen. An der Basis steht ein 88 kW/120 PS starker Benziner für 17.990 Euro. Der Diesel mit Frontantrieb ist ab 21.990 Euro zu haben.
Neben dem attraktiven Design wirft Mazda auch eine ordentliche Grundausstattung sowie zahlreiche Optionen aus höheren Klassen bis hin zum Head-up-Display in die Waagschale. Die sind hauptsächlich in Pakten verschnürt und bleiben den gehobenen Ausstattungsstufen vorbehalten.
Bernd Nusser

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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