Mehr Rechtsverstöße im Internet

Mehr Rechtsverstöße im Internet

2 Min.Aktualisiert am
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Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat im vergangenen Jahr eine enorme Zunahme von Beschwerden über Rechtsverstöße im Internet verzeichnet. In 3.247 Fällen entsprachen Handels- und Dienstleistungsangebote im Netz nicht den gesetzlichen Vorgaben.

Beschwerden über Internet-Verstöße haben damit mittlerweile einen Anteil von 17% am Gesamtarbeitsaufkommen der Wettbewerbszentrale erreicht. Dieser Trend setze sich im laufenden Jahr ungebrochen fort, so Präsidiumsmitglied Reiner Münker. Viele gewerbliche Anbieter würden sich im Internet nicht als solche zu erkennen geben und nicht einmal Namen und Anschrift angeben. Verbraucher stünden dadurch schutzlos da. Konkurrierende Gewerbetreiber beobachten dies jedoch laut Wettbewerbszentrale kritisch, wodurch es zu täglichen Beschwerden kommt.

Der Anteil der Beschwerden über belästigende Werbeformen wie Telefax-, Telefon- und E-Mail-Werbung stieg leicht auf nunmehr zehn Prozent der Gesamtfälle an. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 18.807 Beschwerdefälle bearbeitet. Der Hauptanteil mit 45% betraf Verstöße gegen die guten Sitten im Wettbewerb. Es wurden 627 Gerichtsverfahren eingeleitet. (AE+DE)


KONTAKT

Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs
Internet: www.wettbewerbszentrale.de

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