Metro will Karstadt als Ganzes - oder gar nicht

Metro will Karstadt als Ganzes - oder gar nicht

2 Min.Aktualisiert am
Teilen

Vor einigen Monaten hatte die Metro Group noch Interesse an 60 Karstadt-Filialen signalisiert. Davon ist bei Konzernchef Cordes nicht mehr viel übrig geblieben. Schuld daran ist der Insolvenzplan für Karstadt.

Metro sei bekanntermaßen nicht in den Bieterprozess involviert, und der Insolvenzverwalter von Karstadt wolle das Unternehmen nach wie vor als Ganzes verkaufen. Das komme für die Metro nicht in Frage. Deshalb sei man beim Verkaufsprozess nicht dabei, betonte Cordes.

Keinen Einblick in die Bücher

Die Metro Group hatte im vergangenen Jahr noch vor der Insolvenz von Karstadt Interesse an bis zu 60 Filialen bekundet. Inzwischen könne er aber gar nicht mehr sagen, ob er überhaupt noch Interesse an den Karstadt-Filialen habe, gab Cordes zu. Denn Metro habe keinen Einblick in die Karstadt-Bücher und wisse nicht wie sich der Konkurrent entwickelt.

Der Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Huberg Görg hatte zuletzt angekündigt, Karstadt als Ganzes bis Ende April zu verkaufen. Für die insolvente Warenhauskette soll es laut Görg sechs ernsthafte Interessenten geben.

Teilen

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.